die ersten Tage in Málaga

Die Reise begann schon am Flughafen sehr unterhaltsam. Nachdem ich überraschenderweise von allen 3 Woschitzkes verabschiedet wurde und 20 min zu spät das Boarding begann, waren wir trotzdem schon gute 15 min später auf dem Rollfeld. Der Pilot entschuldigte die Verspätung sehr ausführlich mit einem Stretcher, der noch ausgebaut werden musste. Dabei müssen wohl 2 Sitze ausgebaut werden damit eine Trage hineinpasst, die nach dem Flug wieder entfernt werden muss…

Während des Fluges gab es allerhand geografischer Informationen. So sind wir dank Jetstream und Rückenwind sogar mit 1011km/h durch die Luft gedüst. Nachdem wir Cognac und Bordeaux überflogen hatten, kam vom Piloten folgende Durchsage: „ Rechts von uns haben wir nun Biarritz und Pamplona, vor uns liegt Bilbao. Andorra sieht man leider nicht, es ist zu weit weg und zu klein. Aber es ist immer noch da!“ Welch beruhigender Hinweis 🙂 Das Wetter in Málaga war bei unserer Ankunft nach Aussage des Piloten sehr warm mit einigen „Wölklis“ …

In Málaga angekommen wartete nun die nächste Herausforderung auf mich – mein Vermieter musste gefunden werden. Nach 1 Stunde Wartezeit stellte sich heraus, dass er eine falsche Ankunftszeit im Kopf hatte und nun später kommt. Nachdem wird uns 30 min am Flughafen gesucht und schließlich gefunden haben, ging es Richtung Unterkunft. Kurze Zeit später kamen 2 Mitbewohner, beides Deutsche Typen, und legten fest, dass wir meinen ersten Abend erst mal begießen müssten. Also zogen wir nach nicht einmal 4 Stunden in Málaga los um in der Innenstadt sämtliche Bars und Clubs zu testen. Gegen 4 Uhr morgens bin ich dann müde ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen – große Langeweile. Da ich erst ab dem 1.9. in meine eigentliche WG durfte, musste ich die erste Nacht in einer anderen WG übernachten und wartete nun darauf umziehen zu dürfen und meine Koffer zu entleeren. Gegen 12 bin ich dann einfach losgelaufen und mit Sack und Pack umgezogen. In meiner eigentlichen WG angekommen lernte ich 2 Mitbewohnerinnen kennen, auch beides Deutsche. Mit uns wohnen dann der eine Deutsche vom Vorabend (der eigentlich aus Fuerteventura kommt) und ein Italiener in der Wohnung. Es folgte der erste Großeinkauf und endlich Zeit zum Erholen.

Am Abend trafen wir uns mit den Jungs zum Tapas Essen bei „Pepa y Pepe“. Später stießen Francesca aus Italien und Ilona aus Polen dazu. Zusammen liefen wir zum Hafen und ließen den Abend in einer tollen cervezeria (eine Art Bierbar) mit Blick auf den Hafen ausklingen.

Hasta luego,
Viola

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Kategorien: 2012, Beiträge Sep-Dez | Hinterlasse einen Kommentar

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