San Sebastian / Donostia
Unsere Vorletzte Station liegt gerade mal 20 km von der französischen Küste entfernt ganz im Norden Spaniens. Da die Basken ja für alles eine andere Bezeichnung haben wollen, heißt die Stadt in der „Landessprache“ Donostia.
Donostia ist eines der schönsten Seebäder sagt man und sein Boulevard lädt zum stundenlangen Schlendern ein. Soo überwältigend war es jetzt nicht aber trotzdem sehr schön. Unser Hostel lag nur wenige Meter vom Hafen und vom Strand entfernt mitten im Altstadtviertel, wo wir schließlich unsere neue Leidenschaft entdeckten, aber immer langsam…
Gleich am Morgen wanderten wir die „Bahia de la Concha“ also die Muschelbucht entlang zur Funicular, der Seilbahn. Der Name Muschelbucht kommt von der muschelartigen Form der Bucht, wie man auf den Fotos sehen wird. Die Seilbahn brachte uns nun knappe 100m steil bergauf auf den Monte Igueldo.
Hier befand sich ein 4* Hotel und ein ziemlich in die Jahre gekommender Freizeitpark. Dieser war allerdings geschlossen und so war die ganze Atmosphäre etwas gruselig, erst recht, weil wir fast alleine auf dem Berg waren. Die Aussicht vom Berg war dafür umso schöner. Man konnte die ganze Bucht sehen und ganz weit in der Ferne sogar die französische Küste.
Mit der Funicular ging es anschließend wieder steil bergab (und das war wirklich steil!!). Wir liefen wider am Strand entlang zurück zur Altstadt, und man muss sagen, der Strand ist wirklich schön. Sehr groß und sauber und es gibt sogar ein Fitnessstudio und einen Club direkt am Strand mit Blick auf’s Meer.
Auf der anderen Seite der Stadt, am Playa Zurriola, konnte man den Surfern beim Wellenreiten zusehen. Hach ja.. ich will auch endlich wieder auf dem Brett stehen!!
Wir durchstreiften noch die Altstadt und die Neustadt, also das Zentrum und dann war es schon wieder Zeit zu gehen.
In der Innenstadt auf der Plaza de la Constitution befinden sich übrigens nummerierte Balkone, wir ihr auf einem Bild erkennen werdet. Auf dem Platz wurden früher Stierkämpfe ausgetragen und die Balkone als Logen verkauft. Daher die Nummerierungen
Nun zum Leckerchen der Stadt: Das, was bei uns im Süden die Tapas Bars sind, sind hier die Pintxo Bars (gesprochen Pintscho Bars). Der gesamte Thresen des Lokals ist mit kleinen Häppchen, vorrangig mit Fisch, bestückt und man sucht sich einfach alles zusammen und bezahlt dann die entsprechende Menge. Dazu ein Glas Sidra, der Apfelwein des Nordens und fertig ist ein leckeres Essen. Abgesehen vom Frühstück bestanden unsere Mahlzeiten in San Sebastian ausschließlich aus Pintxos. So eine gefüllte Paprika oder Garnelenhäppchen oder gefüllte Champis sind aber auch was leckeres….