Symi – mein kleines Paradies

Juhuu schon wieder Mittwoch.

Diesmal musste ich verdammt früh aufstehen. Gegen 4:30 fuhr ich schon mit dem Moped durch die Dunkelheit quer über die Insel nach Kos Stadt.  Mit dem Ticket in der Hand bestieg ich die „Blue Star Ferries“, suchte mir ein ruhiges Plätzchen und schlief ersrt einmal. Ca 2 Stunden später  liefen wir dann in Symi ein. Ein Mini Hafen in einer kleinen Bucht und ein traumhaft schöner Ausblick auf die Hafenstadt. DSC01262aDas ging schonmal gut los. Der Hafen von Symi, „Gialos“ ist übrigens denkmalgeschützt!

Glücklicherweise fuhr die Fähre erst am Nachmittag zurück und glücklicherweise ist Symi nicht besonders groß. Mir blieb also ausreichend Zeit, die eine vorhandene Straße 😀 abzufahren und mir wirklich alles anzusehen, was auf der Karte eingezeichnet war.

Symi ist ganze 58km² groß und gehört zu den südlichen Sporaden… Aha.. Das Inselchen liegt etwa 9 km westlich des türkischen Festlandes, 23 km nördlich der Insel Rhodos. Es gibt genau eine Straße von Nord nach Süd und ein paar Seitenstraßen, die mal mehr mal weniger gut befahrbar sind. Und es gibt eine Menge von Buchten mit kristallklarem Wasser.

Los ging es vom Hafen aus Richtung Westen zur Nimporios Bucht – klein, fein und gemütlich. Ein schönes Örtchen zum Entspannen. Anschließend war die Schleife im Osten des Hafens an der Reihe. Ziel war die kleine Pedi Bucht. Zur Bucht gelangt man nur über steile Serpentinen. Erst steil bergauf bis auf 200m und dann wieder steil bergab. Von oben sah die Bucht aus wie ein kleiner Tropfen. In der Bucht gab es nur einen Mini Hafen, ein paar Tavernen und ein Hotel (mit bayrischer Flagge..) Also setzte ich mich kurz an den Hafen, wurde auch promt von einem alten griechischen Fischer angesprochen und bekam gleich wertvolle Tipps für den Rest des Tages. Sehr sympatisch diese Symianer oder wie sie heißen.

Nun folgte der längste Teil der Strecke, die Nord-Süd Verbindung über knapp 11km. Süß diese ganzen kleinen Inseln 🙂 Das fahren auf Symi macht richtig Spaß! Viele Serpentinen die man endlich mal ausfahren kann bevor die Kurve kommt und man hat ständig mindestens zwei bis drei verschiedene Buchten im Blick. Und obwohl die Straßen direkt in die Felsen gehauen sind, liegt sogut wie kein Geröll oder Staub auf den Straßen. Und – Überraschung – es gab mal wieder kaum Verkehr auf den Straßen.

DSC01165aZiel der Strecke war die Bucht von Panormitis. Dem mehr oder weniger einzigem Touri Ziel auf der Insel. Grund dafür ist das Kloster Agios Panormitis, eine kleine Anlage mit Katholikon, einer Art Kirchen die über und über mit Lampen behängt ist, einem Heimatmuseum und einem Trophäenraum. Auf einmal strömte dann die ganze Masse der Besuchen nach draußen, Richtung Hafen und verschwand in einer kleinen Fähre. Und auf einmal war es so still, frei von russischem Gebrabbel und vollig leer in der kleinen Bucht und der Klosteranlage. Grund genug, gleich nochmal reinzugehen und sich das ganze in Ruhe anzugucken.

Mehr gab es in der Bucht aber auch nicht. Also ab zurück und zur nächsten Badebucht. Eigentlich wollte ich zur Faneromenis Bucht, zu der eine asphaltierte Straße führen sollte. Tatsächlich war es die schlimmste „Straße“ auf der Insel. Ich musste also kapitulieren und die nächste Bucht ansteuern. Die Marathounta Bucht sollte man angeblich nur durch einen Eselpfad erreichen können. Dafür war die Straße aber erstaunlich gut und problemlos zu befahren. Die Griechen und ihre Karten … Dank super Zeitmanagement blieb mir so eine ganze Stunde um gemütlich baden zu gehen und sogar eine Runde zu schlafen. Hach war das schön, sooo klares Wasser und endlich blieb auch mal Zeit drin zu schwimmen.

Erholt und ausgeruht fuhr ich wieder zum Hafen zurück, denn diesmal wollte ich mir viel Zeit nehmen und mir das Dörfchen angucken. Ich wusste gar nicht, wo ich aufhören sollte zu fotografieren. Der Hafen war einfach so süß und schön und einfach nur Entspannung pur. Und da fällt mir gared ein, dass ich mir ein Gläschen Ouzo-Bon Bons gekauft hatte.. Hatte ich schon ganz vergessen.

Naja nach einem leckeren Joghurt mit Honig und einem frischgepressten O-Saft wurde es schon hektisch im Hafen – die Fähre nahte. Um anzulegen muss sich das ganze Ding einmal um 90° drehen, was in dem kleinen Hafen nicht so einfach ist. Das Hafenpersonal wurde daher etwas hektisch. Aber irgendwie haben sie es dann doch geschafft, ich stolperte auf die Fähre und konnte auf der Rückfahrt einen traumhaften Sonnenuntergang über dem Meer begucken. Die Fähre war echt nicht schlecht und sogar ziemlich schick mit ihren ganzen Restaurants und Bars. Sie hielt allerdings leider noch auf Nissyros und war erst gegen 9 Uhr zurück auf Kos. Schade, dass ich da schon im Hotel und das Moped abgegeben haben müsste. Gott sei dank hab ich über das Handy vom Kellner der Fähre die Nummer rausbekommen und konnte die Jungs schonmal vorwarnen.

Aber Ende gut, alles gut. In der Dunkelheit ging es zum Hotel zurück und Abends fiel ich einfach nur todmüde aber extrem glücklich und zufrieden ins Bett. Mal wieder ein typischer freier Tag á la Viola. Viel Action, viel Kultur und viele schöne Momente und Ausblicke.

Und hier der Fahrtenbericht: Fahrtstrecke von 55km

Symi Tour

 

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