Tagesarchiv: 01/05/2014

Saisonstart Kalimera Kriti

meine ersten Wochen im ROBINSON Club Kalimera Kriti und auf Kreta im Algemeinen…

Die ersten Wochen sind nun rum und es ist echt erstaunlich, dass ich jetzt erst dazu komme, den ersten Bericht zu schreiben. Aber ein Rückblick auf die vergangenen Tage und Wochen erklärt vielleicht, wofür die ganze Zeit drauf gegangen ist.

Nachdem ich mich mal wieder für längere Zeit von meiner Familie verabschieden musste, ging es über Athen nach Kreta und das alles bei „leichten“ Turbulenzen – ein Traum…

Am Flughafen wurde ich von Dennis, unserem Küchenchef abgeholt und schon auf der Fahrt zum Club war die Stimmung super. Als wir ankamen, startete gerade die Generalprobe einer der Liveshows im Programm. Erstaunlich, wie viele gute Sänger hier im Team sind. Die Stimmung und Atmosphäre untereinander waren echt super und ich freute mich schon darauf, alle kennen zu lernen. Nach der Show war es dann auch soweit, ich traf zum ersten Mal Andi, meinen Waspo Chef und Aris und Ody, die Clubchefs. Die Begrüßung von ihnen und auch vom Rest des Teams war so nett und freundlich, dass ich gleich ein gutes Gefühl hatte, was die kommende Saison betrifft. Nach der Show fuhren wir alle zusammen nach Chersonissos um in einem Club feiern zu gehen und so endete mein erster Tag in Kreta mal eben gegen 3 Uhr in der früh. Willkommen bei ROBINSON 😀

Die erste Woche bestand hauptsächlich daraus, alles kennen zu lernen. Das Team, die Abläufe und vor Allem die Anlage. Der Robinson Club Kalimera Kriti ist mit knapp 200.000 m² die größte Anlage des Unternehmens und wie ein großes Dorf aufgebaut. Bis zu 1000 Gäste passen hier rein aber durch die größe des Clubs verteilt sich das so gut, dass man nie das Gefühl von Überfüllung hat.
Wir richteten also unsere Waspo (Wassersportzentrum) ein, rannten zu irgendwelchen Proben und sahen uns regelmäßig die Genralproben der Shows an, die alle bereits seit Wochen einstudiert hatten. Zusätzlich gab es unzählige Schulungen zum Arbeiten und Verhalten bei ROBINSON.

Dann war es endlich soweit, der Club öffnete und alle Robins, also die Robinson Mitarbeiter, begrüßten die ersten Gäste mit viel Musik, Clubtanz und toller Stimmung. Pünktlich dazu wurde es auch endlich mal richtig warm.

Und so haben wir nun schon seit knapp 3 Wochen geöffnet und das Feedback der Gäste ist durchweg positiv. Besonders gelobt wird nicht nur die Anlage sondern auch das gesamte Team. Und das muss ich echt bestätigen. Meine Jungs an der Waspo in Fuerte waren und sind wirklich der Hammer und unschlagbar! Aber hier in Kreta ist die Stimmung im gesamten Team so unfassbar gut, dass es einfach nur Spaß macht zu arbeiten. Noch dazu hab ich noch nie so coole Clubchefs kennen gelernt 😀

Die Arbeit ansich läuft bisher auch super. Wir sind nur ein kleines Team an der Waspo mit 4 Leuten – Andi, unser Chef, Pauline und Frank, Segellehrerin bzw. Surf- und Segellehrer und meine Wenigkeit. Bisher ergänzen wir uns alle sehr gut und ich bin auf die Saison gespannt. Zu tun gibt es auch genug. Bisher konnten alle 3 Tage neue Kurse gestartet werden und auch Privatstunden werden ohne Ende gebucht. Etwas problematisch ist die Windsituation hier. Bisher stimmen die Vorhersagen kaum mit der Realität überein und irgendwie wechseln sich spiegelglattes Wasser bei kompletter Flaute mit meterhohen Wellen bei Sturmböen ab. Aaaber wir sind ja flexibel 🙂

Mein Griechisch kommt hier auch nicht zu kurz. Direkt bei uns am Strand arbeiten noch ein Lifeguard sowie ein Subunternehmer, der Jetskis, Wasserski, Tretboote etc anbietet, und beides sind Griechen, die sehr motiviert sind, mir beim Lernen zu helfen. Von den Beachboys und den anderen griechischen Kollegen im Hotel mal abgesehen. Ich bin optimistisch hier im deutschen Hotel mehr Griechisch zu lernen, als letztes Jahr im grischischen Hotel.

Nun zum „Drama“ meiner Wohnsituation…
Alles begann ganz harmlos, da ich die erste Woche mit meiner Kollegin im Hotelzimmer gewohnt hab. Für die Mitarbeiter gibt es mehrere Unterkünfte hier. Eine kleine, für 4 Personen liegt direkt am Eingang des Clubs, eine Weitere für mehrere im Nachbarort Sisi und eine große Anlage, in der die meisten von uns wohnen liegt etwas oberhalb der Anlage. Wir sollten in die kleine ziehen, bekamen beim ersten Anblick aber einen Schock, da die Wände frisch aber schlecht verputzt waren, der Boden mit Farbe bekleckst und Licht sowieso nicht vorhanden war. Dazu gibt es ein Zimmer mit zwei Betten, ein kleines Bad und das wars dann auch schon. So eng hab ich ja auch noch nie gewohnt … Dann kam die Diskussion ob einziehen oder nicht, ob man doch in die große Anlage ziehen könnte, was erst ging und dann doch wieder nicht und letztenendes sitzen wir nun doch in dem kleinen Zimmer und versuchen uns irgendwie einzurichten. Der absolute Pluspunkt ist aber die Aussicht. Vom Balkon kann man fast einen 360° Ausblick genießen, sieht Berge, Meer und jeden Abend traumhafte Sonnenuntergänge. Fazit, trotz Zimmerangebote von Kollegen aus der anderen Anlage werde ich wohl erst mal hier bleiben und den Ausblick genießen.

Was gibt es noch schönes zu erzählen??…..
Ich glaub, die wichtigsten Infos habt ihr schon bekommen. Mit geht es trotz viel Arbeit und langen Tagen (mit kurzen Nächten) immernoch sehr gut (man vergleiche meine Kommentare letztes Jahr um die Zeit 😀 ), die Arbeit macht Spaß, die Anlage ist der Hammer, das gesamte Team ist unglaublich und es macht einfach Spaß hier zu arbeiten und endlich meinen Kindheitstraum zu erfüllen, in Kreta zu leben und zu arbeiten 🙂
Schon jetzt muss ich zugeben, oft darüber nachgedacht zu haben, nächste Saison wieder hier zu stehen… 🙂

In diesem Sinne
Kalimera meine Lieben und viel Spaß bei den ersten Eindrücken

 

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Viola

Kategorien: 2014, Beiträge Apr-Nov | Hinterlasse einen Kommentar

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