Monatsarchiv: Oktober 2015

auf Höhlensuche… und Erholung in Elounda

Nach vielen aufregenden Tagen mit der Family brauchte ich erstmal etwas Ruhe und beschloss den nächsten freien Tag ganz entspannt in Elounda zu verbringen. Einfach nur aus dem Grund, dass ich mehrmals durch das Städtchen durchgefahren bin um nach Spinalonga zu kommen, aber nie wirklich anhalten konnte. Also mietete ich mir einen Roller und ab ging’s nach Elounda. Eine gute Stunde später war ich schon da und wurde von tollstem Strandwetter empfangen.

DSC08746aDurch die Läden war ich schnell durch, irgendwie sahen sie beim Vorbeifahren interessanter aus, also besorgte ich mir einen kleinen Mittagssnack und ab an den Strand.

Dort dauerte es nicht lange bis ich eingeschlafen und der Nachmittag damit ziemlich schnell vergangen war. Blieb nur noch der Weg zurück nach Hause und nach einem netten Filmchen freute ich mich auf eine große Portion Schlaf!

Die Höhlensuche… !

Neuer Tag, neues Glück. Mit einer ungewöhnlich schlechten Planung für meinen freien Tag bestellte ich mir erst mal ein Auto. Irgendwo werde ich schon hinfahren … Am Morgen durchstöberte ich dann meine To do oder eher „to see“ Listen und durchforstete das Internet. Irgendwann bin ich auf eine kleine Ecke im Südosten der Insel gestoßen, wo eine erstaunlich große Dichte von Höhlen zu finden war. Mehr als die Hälfte davon war allerdings weder bei google maps noch im Internet allgemein zu finden.. mysteriös. Da sie aber auf der Straßenkarte standen musste es sie ja scheinbar geben, also los. Ziel waren 4-5 Höhlen und ein Kloster.

DSC08778aEs ging zunächst Richtung Osten vorbei an Agios Nikolaos und dann südwärts nach Ierapetra und schließlich entlang der Küste wieder nach Osten. Erstes Ziel war die Vreiko Cave, die ich sogar auf Anhieb finden konnte. Nach einer langen Serpentinenfahrt steil bergauf, stellt man das Auto auf einem Parkplatz ab und läuft noch gute 10 Minuten durch die Berge und steht schließlich vorm Eingang der Höhle. Mit einer extrem steilen Leiter geht es in ein Loch von dem aus man in die Höhle gelangt. Durch die Höhle führt zwar ein Handlauf aber keinerlei Beleuchtung. Zum Glück habe ich von unserem Gate Menschen eine Taschenlampe bekommen…
Der Weg durch die Höhle geht steil bergab, ist sehr dunkel, feucht DSC08791aund rutschig und so ganz alleine fühlte es sich schon etwas unheimlich an. Meine Neugier war immerhin größer und so ging ich immer tiefer und tiefer hinein, bis ich nur noch das laute Platschen der Tropfen hörte und um mich herum nichts sah außer den kleinen Schein meiner Taschenlampe. Die Stalagmiten und -titen und wie sie alle heißen sahen super aus und man konnte sehen, dass die Höhle noch sehr unberührt ist. Irgendwie war ich dann aber doch froh, wieder draußen zu sein und merkte, wie sich mein Herzschlag langsam wieder dem Normalwert annäherte 😀

Die zweite Höhle auf dem Plan, soll laut Internet relativ bekannt sein. Genauer gesagt waren es zwei Höhlen, die große und die kleine Katofigi Cave. Nach ewig langem Suchen fand ich auch das kleine Schild am Straßenrand, aber nach einer halben Stunde Fußmarsch auf gut 500m Höhe verlief sich der Weg im Nichts und keine Höhle weit und breit zu sehen. Schade eigentlich, die Bilder sahen ganz interessant aus aber wer weiß…

Die nächste angepeilte Höhle „Agios Antonios Cave“ war erst gar nicht ausgeschildert und dann ist mir auch die Lust vergangen nach der letzten Höhle, der „Vernofeto Cave“ zu suchen, da sie noch ein ganzes Ende weiter weg war.

DSC08850aSo machte ich noch einen Halt im Kloster Kapsa, welches im 15. Jahrhundert gegründet und mitten in den Fels gebaut wurde. Die kleine Klosteranlage ist super süß gestaltet mit weinberanktem Dach, vielen Blumen und einem kleinen Altar in einer kleinen Felshöhle. Der Weg zur kleinen Höhle führt entlang der Perivolakia Schlucht und bietet aus ungefähr 500m einen guten Blick ins Innere der Schlucht. Highlight des Klosters waren natürlich die kleinen Mini Katzen, die tolpatschig die Stufen hoch und runter stolperten 😀

Nun blieb immerhin noch Zeit für einen Badestop in KaloDSC08859a Nero in einer kleinen, felsigen Bucht mit super klarem Wasser und gerade mal einer Hand voll Menschen. Nachdem ich mich abgekühlt hatte musste ich leider schon wieder die Heimreise antreten. Aber mit dem Sonnenuntergang vor der Nase lässt sich die lange Fahrt durchs Gebirge gut verkraften.

Zu Hause angekommen, war ich wie zu erwarten war ziemlich platt. Ich konnte mich gerade noch dazu bewegen im Nachbarort Sissi bei meinem Lieblingsgriechen „Fishermen“ Essen zu gehen. Ich ließ mir einen leckeren Fisch servieren und plauderte mal wieder mit den Griechen, die ich den ganzen Sommer über kaum gesehen habe.

Und dann war auch schon Schlafenszeit. 🙂

Hier mal wieder meine kleine Route von rund 200 km (wenn man die ganzen Verfahrer mal rausrechnet… )

Höhlen und Kapsa

Viel Spaß wie immer mit den Bildern und bis bald
Eure Viola

 

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Kategorien: 2015, Beiträge März-Nov | Hinterlasse einen Kommentar

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