Relax und Spa in Sri Lanka – die letzten Tage

Unsere große Rundreise war nun beendet und endlich blieb uns genug Zeit zum Entspannen und Sonne tanken. Noch sah man uns nicht wirklich an, dass wir schon eine Woche in der Sonne unterwegs waren. Das musste sich dringend ändern!! 😛

Eine Zusammenfassung aller Haltepunkte gibt es übrigens nochmal am Ende dieses Beitrags.

Da wir ja am Vorabend schon alles gepackt hatten, konnten wir direkt nach dem Frühstück umziehen. Unser neues Hotel lag keine 5 Minuten entfernt auf der anderen Seite der Gleise, direkt am Strand. Freundlicher Weise stellte das Hotel sein Tuk Tuk zur Verfügung um uns samt Koffer auf die andere Seite zu kutschieren. Und dann waren wir endlich da – im Avani Bentota Resort & Spa. 🙂 Der Preis für die kommenden 4 Tage war hier einfach mal genauso hoch, wie für die gesamten 8 Tage zuvor im Susanthas… Aber Verena hatte darauf bestanden und im Nachhinein bin ich ihr sehr dankbar dafür!

DSC01246Das Avani war von außen landestypisch, von innen modern gebaut und eingerichtet. Als wir das erste Mal unser Zimmer betraten, waren wir mehr als glücklich nach den ganzen Hotels der letzten Tage. Ein großes modernes Bad, ein riesiges Bett mit Unmengen an Kissen und ein schöner Balkon mit direktem Blick auf die grüne Anlage und das Meer dahinter. Einfach nur schön!
Im Hotel selbst gab es ein normales Restaurant mit großer Außenterrasse, ein Spezialitäten-Restaurant mit teurem À-la-carte Essen und eine Poolbar, wo man sich mittags leckere Snacks bestellen konnte. Dazu gab es zwei Pools und einen großzügigen Garten, in dem jeder ein schattiges Plätzchen unter einer Palme finden konnte. Von der Liege bis zum Meer waren es nur ein paar Schritte. Wir waren im Paradies angekommen 😀

Die kommenden Tage verbrachten wir hauptsächlich damit, uns auf den Sonnenliegen zu räkeln und im Meer über die Wellen zu springen. Und obwohl wir uns mehr als regelmäßig eincremten, hatten wir unglaublich schnell den ersten Sonnenbrand – gibt’s doch nicht! Ansonsten plünderten wir das leckere und abwechslungsreiche Buffet und holten alles an Obst und Süßspeisen nach, was wir in den vergangenen Tagen versäumt hatten 😀 Einen Abend gönnten wir uns auch ein paar Cocktails auf der hauseigenen Roof Top Bar mit Blick aufs Meer.

DSC01239Von unseren Liegen aus machten wir auch eine sehr süße Bekanntschaft mit den Streifenhörnchen, die dort herumrennen. Ihnen beim Hin- und Herhüpfen zuzuschauen war schon lustig, aber als sie dann auf unsere Liegen gesprungen kamen und uns die Kekse aus der Hand klauten, hatten sie unser Herz gewonnen. ❤ Von nun an hatten wir immer ein paar Kekse dabei und amüsierten uns köstlich über die von uns genannten Patschehörnchen :D.

Ach jaa.. fast vergessen! Wir waren ja in einem Spa-Hotel! Gleich am Tag des Umzugs gönnten wir uns am Abend eine Rücken-Schulter-Kopf Massage. Ein Traum und so guttuend nach den ganzen Rucksack-Tagen. Und weil es so schön war, reservierten wir 2 Tage später gleich die Liegen für eine Ganzkörpermassage 🙂 Hach war das schööön! Wir sahen danach zwar aus wie geölte Sardinen, der Kopf inklusive, aber das war es wert. Am Abend vor unserer Abreise nutzten wir dann noch einmal die kurze Rücken-Schulter-Kopf Massage und hatten damit den Treffer überhaupt gelandet. Den ganzen Tag lang hatte sich der Himmel nämlich zugezogen und es war Regen und Gewitter angesagt. Die Sri Lankenesen belächelten das zwar, „Regen? Hier? Unmöglich!“, aber genau in dem Moment, als wir uns auf den Weg ins Spa begaben, fing es an zu gießen und zwar so richtig!! Schon mal eine Massage gehabt, bei der man das Rauschen des Regens und den Donner hört und gleichzeitig total entspannt auf einer Liege liegt, mit Blick auf eine Schale voller Frangipanis? Nicht? Dann unbedingt mal machen! 😀

Nach einem letzten Spaziergang am Meer packten wir völlig entspannt unsere Koffer ein, der Großteil war ja noch drinnen geblieben und dann waren wir auch schon bereit zum Abflug. Unser Flughafentaxi sollte Punkt Mitternacht starten. Bis dahin schlürften wir noch ein paar Cocktails an der Bar und spielten Carrom. Einige Gäste wurden darauf aufmerksam, da sie das Spiel die ganze Zeit herumstehen sahen, aber keine Ahnung von der Ausführung hatten. So konnten wir auch ein paar nette Kontakte knüpfen und mit einem der Kellner nette Gespräche führen. Überhaupt war es eine Wohltat endlich mal wieder vernünftiges Englisch zu sprechen!

Kurz nach Mitternacht stand Taxifahrer Roshan mit seinem Mercedes bereit und fuhr uns zum Flughafen. Wir waren natürlich viel zu früh dort und sahen uns gemütlich die Shops an. 1,5 Stunden vor Abfahrt wollten wir dann doch langsam mal einchecken – nur wo? Es gab zwar Anzeigen, auf denen die Schalter angezeigt waren, aber der Zugang dorthin wurde noch geschlossen gehalten. Wir reihten uns in die Menschenmasse davor ein bis uns das ganze irgendwann komisch vorkam. Also fragte ich den Officer wann wir denn Einchecken könnten. Erst wollte er uns weiß machen, dass das nicht der richtige Schalter sei – der Monitor direkt über ihm klärte ihn dann aber auf 😀 Dann meinte er, der Schalter sei noch nicht offen – meine Nachfrage, wann das denn passiere wenn in 1,5 Stunden unser Flug geht, machte ihn aber doch stutzig und so ließ er uns einfach gehen. Keiner wollte bis dahin Pass oder Flugtickets sehen – da kann ja jeder kommen…

Die Gepäckkontrollen liefen Ähnlich ab, kann man nur froh sein, dass keiner der Passagiere etwas Schlimmes vorhatte… Ratzt fatz waren wir dann aber im Flieger und verpennten fast den ganzen Flug, sogar das Frühstück verweigerten wir. Aber mal ganz ehrlich, um 6 Uhr kann man doch kein Frühstück servieren…

DSC01366aEin paar Stunden später gegen 8:00 Uhr kamen wir in Abu Dhabi an. Mit der Uhrzeit konnten wir auch schon viel mehr anfangen. Auf direktem Wege ging es zum nächsten Gate wo wir nach kurzer Wartezeit gleich in den Flieger nach Berlin steigen konnten. Wieder so ein riesiges Teil, aber diesmal wussten wir ja schon, was auf uns zukommen wird 🙂 Also wurden wieder sämtliche Spiele durchgespielt und Filme geguckt, dazu leckeres Mittagessen – so fliegt sich das doch gut. Da sieht man auch mal über die kleinen Turbulenzen hinweg. Nach fast 7 Stunden Flug atmeten wir dann endlich wieder Berliner Luft – wenn sie nur nicht so kalt gewesen wäre 😦

Und dann war unsere Reise auch schon zu Ende. Mal wieder erstaunlich, wie lange man sich darauf freut und vorbereitet und dann ist alles schon wieder vorbei als wäre nichts gewesen. Es war aber eine sehr schöne und aufregende Reise, die ich nur jedem empfehlen kann! Sri Lanka ist so ein schönes, abwechslungsreiches Land und hat einiges zu bieten. Man sollte sich allerdings genau über Entfernungen und Preise informieren und genau wissen, welche Prioritäten man setzt. Es gibt viele einfache Unterkünfte, vor Allem von Backpackern gerne genutzt. Wer es etwas komfortabler und sauberer haben möchte, zahlt einfach ein bisschen mehr 😉

In diesem Sinne, vielen Dank fürs Lesen!! Ich hoffe, euch haben die Geschichten gefallen. Und wenn ihr noch Fragen habt, immer raus damit! Geplant ist als Nächstes noch eine Seite mit allen Bildern, die ihr euch nach Belieben auch größer ansehen könnt UND wenn ich es in meinen einsamen Stunden auf Kreta schaffe, schneide ich auch noch einen kleinen Film zusammen 🙂 🙂

Verena und Viola

Zu unserer Rundreise …
Tour

  • Insgesamt kamen wir in 5 Tagen auf 25 Haltepunkte in nahezu allen Bereichen der Insel. Nur der Norden blieb unentdeckt, u.A. weil die Entfernung natürlich zu groß war.
  • In der Zeit haben wir eine Strecke von rund 970 km mit dem Auto zurück gelegt und geschätzte 30 km zu Fuß.
  • Höhentechnisch befanden wir uns zwischen Meeresniveau und rund 2.300m Höhenlage am World’s end.
  • Durch die Höhenunterschiede durchliefen wir das trop. Regenwaldklima im Südosten, das trop. Monsunalklima im Zentrum des Landes und das trop. Savannenklima an der West und Südwest Küste
  • Temperaturtechnisch bewegten wir uns zwischen 10°C nachts in Nuwara Eliya und 35°C tagsüber in Bentota und der Ruinenstadt Polonaruwa
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Kategorien: 2016, Sri Lanka 2016 | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „Relax und Spa in Sri Lanka – die letzten Tage

  1. Anonymous

    NA SIND SCHON NE PAAR FAHNEN MEHR AUF DER WELTKUGEL GESTECKT – FEHLT NUR NOCH SÜDAMERIKA
    L.G.
    STEFFEN

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