Tagesarchiv: 07/03/2017

Dubai – Stadt der Superlative

Ende Januar in Deutschland – draußen war es kalt und nass, manchmal auch weiß und es war schon viel zu lange her, dass wir Salz und Sand auf unserer Haut spürten und die Sonne uns ins Gesicht schien.
Zum Glück war die nächste große Reise aber schon zum Greifen nahe. Nach gut 6 Monaten Planungszeit stand der Plan für unsere 3 wöchige Reise und ein Blick darauf versprach viel Abwechslung und unzählige Eindrücke. Geplant waren zunächst 2 Tage Städteurlaub mit Sightseeing in Dubai, anschließend eine 2 wöchige Rundreise durch den Süden Thailands und zum Abschluss 5 Tage Entspannung pur im schicken Resort- und Spa Hotel.
In den nächsten Beiträgen lasse ich euch Schritt für Schritt an unseren Erlebnissen teilhaben und gebe dem Einen oder Anderen vielleicht sogar Anregungen für das nächste Reiseziel 😉

Vorneweg, „wir“ das sind Verena, mein Schwesterherz und meine beste Reisebegleitung wie sich in vielen Sister Act Urlauben herausstellte :), Paddy, ihr Freund also sozusagen mein Schwager und zum ersten Mal außerhalb Europa unterwegs und Benni, der beste Kumpel der beiden, der auch Fernreise erprobt ist und auf so einem Trip einfach nicht fehlen darf. Ach ja und meine Wenigkeit, reiselustiger Organisationsfreak und für die Planung und reibungslose Durchführung dieser Reise zuständig. Für uns alle war das die erste Reise in dieser Konstellation, aber wir waren sehr optimistisch, dass wir uns schon nicht die Köpfe einschlagen würden…

Voller Aufregung standen wir nun am 28. Januar mittags am Berliner Flughafen, verabschiedeten uns von unseren Eltern und checkten zum letzten Mal unsere vollgepackten Backpacks und Reiseunterlagen. Die Rucksäcke waren schnell eingecheckt (so leicht bin ich noch nie geflogen – 14 kg für 3 Wochen!) und nach einem letzten Mittagessen auf deutschem Boden hoben wir schon ab in Richtung Istanbul.

Der Anflug auf die Türkei erfolgte 3 Stunden später zwar im Dunkeln, aber die Lichter am Bosporus konnte man super erkennen. Die Landung fühlte sich wie auf einer Kopfsteinpflaster Straße an so uneben war der Boden aber wir sind heile angekommen, das zählt. Die folgenden 4 Stunden bis zum Weiterflug verbrachten wir mit einem Spaziergang durch den Flughafen von Istanbul und einem sporadischen Abendessen. Und nach dem holprigen Start auf der Kopfsteinpflaster-Startbahn waren wir 4,5 Stunden später schon im Landeanflug auf Dubai.

Bevor es richtig losgeht, gebe ich euch noch ein paar Infos zum Emirat Dubai:
Dubai ist eine Stadt der Superlative, das höchste Gebäude der Welt, 7 Sterne Hotels, künstliche Inseln und riesige Einkaufszentren finden sich in dem nur 3.900 km² kleinen Emirat, welches zum größten Teil aus Wüste besteht. Unter den 1,7 Mio. Einwohnern sind Menschen aus 120 Nationen, die Einheimischen stellen mit nur 10% eine klare Minderheit dar! Touristisch gesehen ist Dubai das bedeutendste der sieben Emirate und auch das größte und ist damit nicht mehr von der Ölförderung abhängig. Gegründet wurde Dubai als Stadt 1830 , als ein Vorfahre der heute regierenden Al-Maktoum-Familie an den Dubai Creek siedelte. Nach und nach siedelten iranische und indische Händler nach und nach wie vor ist das Emirat eine Dauerbaustelle auf der immer wieder neue Projekte umgesetzt werden. Neben riesigen und abstrakten Gebäuden findet man aber auch wunderschöne Moscheen, helle Sandstrände mit tollen Surfbedingungen und ein hübsches Altstadtviertel.

Als wir das erste Mal Arabische Luft schnupperten war es gerade 4:00 Uhr morgens und warme 22°C strömten uns entgegen – endlich Sommer 🙂 Bis hierhin verlief alles gut, Visaprozedur gemeistert, Kofferband gefunden und nach und nach unsere Rucksäcke vom Band gepflückt. Aber dann ging das Theater los – Benni’s Rucksack war nicht mitgekommen und als irgendwann das Band stehen blieb konnten wir nur noch im Lost&Found Schalter unser Glück versuchen. Das Gepäckstück war tatsächlich nicht in Dubai angekommen, wo genau es sich befindet, konnte aber nicht nachvollzogen werden – na toll.. Waren die schlechten Kommentare im Netz zu Pegasus Airlines doch berechtigt. Denn vor uns haben sich schon viele über verlorenes Gepäck und schlechte bis keine Kommunikation beschwert. Es kostete uns eine gute Stunde um das Vermisstenprotokoll auszufüllen, alle Daten zu hinterlassen und ihnen zu erklären, dass wir schon in 2 Tagen Dubai wieder verlassen würden und der Rucksack bis dahin eintreffen sollte. Die armen Arbeiter am Schalter konnten natürlich nichts dafür, irgendwo in Istanbul musste es ja hängen geblieben sein und aus welchem Grund auch immer, können sie Gepäckstücke außerhalb ihres Flughafens nicht orten.

Müde und immerhin ohne schweres Gepäck für Benni fuhren wir mit dem Taxi zum Hotel, welches der Taxifahrer erst nach mehreren Anläufen fand.. schlechter Start für die Taxifahrergemeinde in Dubai, aber es kam ja noch besser… „Schon“ um 6:00 Uhr morgens bezogen wir unsere Zimmer im „Flora al Souq“ und hatten gerade noch Zeit zum Duschen, Umziehen und für eine kurze Verschnaufpause.
Die Tage in Dubai waren vollgepackt! Um 7:30 Uhr saßen wir bereits wieder beim Frühstück, deftig und süß war hier wohl das Motto.

Dann sollte es zum Burj Khalifa gehen, dem höchsten Gebäude der Welt. Unsere Tickets waren für 9:30 Uhr reserviert, eine halbe Stunde vorher hatte man da zu sein und die Fahrt war mit 30-45 min angedacht, also eigentlich alles entspannt. Dann gerieten wir jedoch an einen Taxifahrer, der entweder zum ersten Mal in Dubai war oder seinen ersten Tag als Fahrer hatte… Bis zum Zentrum kam er ja noch aber dann verließ ihn die Orientierung.. Bestimmt 3 Mal verfuhr er sich und auch auf Nachfrage bei seinen Kollegen kam er in 2 weiteren Versuchen nicht zum Ziel. Wie kann man denn Bitte als Taxifahrer den Weg zu DEM Besichtigungspunkt der Stadt nicht finden?? Irgendwann reichte es mir und ich bat ihn am Straßenrand anzuhalten damit wir den Rest zu Fuß gehen können. Da war es nämlich schon 9:00 Uhr durch und unser Termin längst nicht mehr einzuhalten. Ich diskutierte noch über den Fahrpreis, schließlich wollte ich ja nicht seine ganzen Irrfahrten bezahlen… aber da sein Englisch auch nicht das Beste war und eine Einigung nicht in Aussicht stand mussten wir wohl oder übel fast ein Drittel mehr als für die Strecke nötig zahlen.

Völlig entnervt von diesem Menschen stürmten wir nun zu Fuß zum Eingang der Dubai Mall und von dort zum Info Schalter des Turms. Der freundliche Mitarbeiter versicherte mir, dass unsere Verspätung kein Problem sei und mit deutlich entspannterem Puls betraten wir nach der Ticketprozedur endlich den Fahrstuhl, der uns mit seiner spacigen Beleuchtung in Null Komma Nichts in die 124. Etage brachte. Das Gebäude wurde 2009 eröffnet und gilt mit seinen 828m als höchstes, freistehendes Gebäude der Welt! Die Aussichtsplattform war nach oben hin offen und so bekam man den starken Wind in dieser Höhe ordentlich zu spüren. An guten Tagen soll man von hier aus die Palmeninsel und das Inselprojekt „The World“ sehen können. Bei unserem Besuch war es jedoch etwas diesig und beide Inseln nicht zu erkennen, aber trotzdem hatte man hier aus 442m Höhe einen super Ausblick auf die Stadt. Die vorher so groß wirkenden Wolkenkratzer schienen auf einmal so klein und erst jetzt konnte man die Weite der angrenzenden Wüste in voller Pracht erkennen. Schon beeindruckend, dieser Ausblick und ein bisschen Nervenkitzel bekommt man schon beim senkrechten Hinabschauen!

Nach einer ausgiebigen Fotosession stiegen wir noch eine Etage weiter nach oben und konnten nun auf die Aussichtsplattform herabsehen. Was für ein Ausblick! Der Shoppingbereich war uns dann leider zu teuer und so fuhren wir ohne Andenken hinab in die Dubai Mall, schlenderten ein wenig hindurch und fuhren dann völlig übermüdet mit dem Taxi zum Hotel zurück. Diesmal kannte der Fahrer sogar den Weg 😀

Uns blieben wieder nur 2 Stunden zum Umziehen und für einen kurzen Powerschlaf denn um 15:00 Uhr wurden wir von einem Fahrer abgeholt, mit dem es in die Wüste gehen sollte. Auf dem Weg dahin verzögerte sich die Fahrt ein wenig, da unsere Mitfahrer erst gesucht werden mussten … aber dann starteten wir endlich. Wir waren gerade ein wenig weggenickt, als der von Innen rundum gepolsterte Wagen plötzlich die Straße verließ und wir uns direkt in der Wüste befanden. Im „Schongang“ ging es die langen Dünen bergauf und bergab und schon bald gesellten sich noch andere Wagen dazu. Die Sonne war kurz vorm Untergehen, als wir mitten in der Wüste stoppten. Um uns herum nichts als Sand und diese beeindruckenden Dünen!! Während wir Fotos machten, ließ der Fahrer eine ganze Menge Luft in den Reifen ab damit sie flacher liegen und damit mehr Halt im Sand haben und sich nicht so schnell eingraben. Und dann ging es rund!! Die Dünen wurden steiler und die Manöver immer rasanter. Wir fuhren die Dünen gefühlt senkrecht hinab, ließen bei engen Kurven den Sand fliegen und fuhren direkt auf den Dünenkämmen entlang. Also eher der Fahrer, der gechillt und unangeschnallt im Auto saß während wir auf unseren Sitzen auf und ab hüpften und hin und her geworfen wurden. Auf jeden Fall ein Mega Spaß aber nichts für leichte Mägen.

Unsere Müdigkeit war dem Adrenalin gewichen und mit einem dicken Grinsen im Gesicht kamen wir am Abend im Beduinendorf an, wo der mehr als touristische Teil des Ausflugs auf uns wartete. Vor dem Lager parkten unzählige dieser Wüstenwagen und man musste echt aufpassen, um sich nicht zu verlieren. Wer sich austoben wollte, konnte auf kleinen Buggys im Sand im Kreis fahren oder wahlweise auf Kamelen im Kreis laufen. Nachdem wir den Sonnenuntergang fotografiert hatten, suchten wir uns einen Platz im Inneren des Lagers und saßen nun auf Kissen und Decken auf dem Boden an kniehohen Tischen. In der Mitte des Lagers befand sich eine große Bühne um die herum die vielen Tische aufgebaut waren. Bis die Show losging konnte man sich die Zeit mit Tee oder Kaffee, Fotos im Wüstenoutfit oder kostenlosen Mini-Henna-Tattoos vertreiben. Verena ließ sich also mit Henna bemalen, die Jungs vergnügten sich an der Shi Sha und ich organisierte noch ein paar gegrillte Maiskolben bis schließlich die großen Essensstationen geöffnet wurden und hunderte Menschen an mehreren Ständen anstanden, um sich ein typisches Beduinenessen auf einem Pappteller servieren zu lassen. Die Portionen waren etwas klein aber sehr lecker und die erste richtige Mahlzeit nach dem frühen Frühstück.
Es folgte nun eine Tanzshow mit den typischen Tänzen bei denen sich die Männer mit mehreren Lagen sehr weiter Röcke ununterbrochen im Kreis drehen und die Tücher zum Schwingen bringen, eine ganz passable Feuershow und eine Bauchtänzerin, die sogar Schwerter auf ihrem üppigen Vorbau balancierte 😀

Alles in Allem zwar schön anzusehen und interessant, aber durch die Masse an Menschen sehr touristisch. Zum vereinbarten Treffpunkt warteten wir vor dem Beduinenlager und fanden erst nach langem Herumfragen heraus, dass der Fahrer samt unserer Mitfahrer bereits im Auto irgendwo am Ende des Parkplatzes auf uns wartete. Durch die stockfinstere Wüste fuhren wir wieder zurück in die Stadt und wurden auf Wunsch an einer Metro Station abgesetzt. Denn wir wollten unbedingt noch einmal zur Dubai Mall um uns die berühmte Fontäne anzusehen. Vor der Mall befindet sich nämlich ein riesiges Wasserbecken in dem abends alle 20-30 Minuten Unmengen von Wasserfontänen zur Musik tanzen und angestrahlt werden. Der Besuch hat sich mehr als gelohnt, denn den Anblick kann man kaum in Worte fassen!! Ich hoffe auf Fotos und Videos kommt das wenigstens ansatzweise rüber. Im Hintergrund sah man den Burj Khalifa, der ebenfalls in den verrücktesten Farbverläufen leuchtete. nach jeder Vorstellung applaudierten die Menschen und wenn wir nicht so müde gewesen wären, hätten wir die ganze Nacht dort verbracht.

Aber es war Zeit zum Hotel zurück zu kehren und nach fast 48h ohne wirklichen Schlaf fielen wir mehr als erschöpft ins Bett. Für mich war der Tag noch nicht ganz vorbei, denn immer, wenn wir kurz im Hotel waren, so auch jetzt am späten Abend, telefonierte ich mit dem Gepäckservice um Neuigkeiten heraus zu bekommen. Leider immer ohne Erfolg, da man in Dubai immer noch auf die Antworten aus Berlin und Istanbul über den Verbleib des Koffers wartete… Gegen 1:00 Uhr nachts konnte ich dann endlich die Augen zu machen.

Dubai Tag 2

Ausgeschlafen würde ich uns nicht bezeichnen aber die erste richtige Nacht in einem Bett seit unserem Abflug tat schon sehr gut. Wir machten uns wieder über das Frühstücksbuffet her, checkten uns im Hotel aus und lagerten unsere Koffer für den Rest des Tages im Hotel ein. Denn bis zum Abflug war es noch ein paar Stunden hin und die wollten wir lieber in der Stadt verbringen.
So stiegen wir ins erste Taxi und ließen uns zum Bastakiya Viertel bringen, Dubais ältestem Stadtviertel im Herzen des Emirats. Nach alter Tradition stehen die sand- und ockerfarbenen Gebäude dicht aneinander, um möglichst viel Schatten zu spenden. Typisch für die zweistöckigen Windturmhäuser sind die schweren Holztüren und hölzerne Fenstergitter. Die Häuser stammen aus der Zeit um 1900 als die persischen Händler ihre Häuser aus Korallenkalkstein bauten. Heute findet man dort kleine Boutiquen und Shops, Galerien, ein Kaffee- und ein Münzmuseum und ein Restaurant.

Unser nächstes Ziel war die Jumeirah Moschee. Ein Elfenbein weißes Gebäude von 1983 in typisch arabischer Architektur mit Doppelminarett und einem von Säulen getragenen Kuppeldach. Da die Türen zum Inneren geschlossen waren, konnten wir uns die Moschee nur von außen ansehen, was aber auch schon sehr lohnenswert war. Gar nicht so leicht, dieses große Gebäude auf ein Foto zu bekommen … Immerhin hatten wir mal wieder Glück mit dem Wetter und genossen den strahlend blauen Himmel und die warmen Sonnenstrahlen.
Mit dem Taxi ging es weiter zur Gateway Tram Station. Dabei sei mal angemerkt, dass es in Dubai 7!! spurige Autobahnen gibt. Ganz schon heftiger Anblick wenn man vorne neben dem Fahrer sitzt und diese mega Autobahn vor sich und die Wolkenkratzer neben sich hat! Von der Station aus konnte man mit der Hochbahn auf die Palmeninsel fahren. Dem „Palmenstamm“ entlang fuhren wir vorbei an den ganzen Luxusvillen und Megabaustellen bis zum Ende der Palme am Atlantis Hotel, einem mehr als riesigen Hotel wie aus einem Aladin Film. Direkt neben der Station befinden sich ein großer Wasserpark und ein Shoppingcenter wo wir uns mit Falaffel stärkten. Nach einem kurzen Abstecher zum Strand ging es mit der Hochbahn zurück zur Station und mit dem Taxi zum Jumeirah Beach, dem einzigen öffentlichen Strand Dubais. Vom hellen, feinsandigen Strand aus hat man einen tollen Blick auf den Burj al Arab, das bekannteste und wahrscheinlich luxuriöseste Hotel der Welt. 1999 wurde der „Arabische Turm“ auf der künstlichen Insel eröffnet und ragt 321m in die Höhe. Besichtigen kann man das Hotel nur mit Reservierung in einem der Bars, Cafés oder Restaurants oder über eine Besichtigungstour. Der bloße Anblick vom Strand aus hat uns aber auch gereicht 🙂
Wir beobachteten noch die SUPler und Surfer, schossen ein paar Fotos und fuhren dann zurück zum Hotel.

Hier holten wir unser Gepäck ab und versuchten nun krampfhaft ein Taxi zu finden. Unzählige Male hatte wir in den letzten beiden Tagen ein Taxi gebraucht und nach kurzem Warten auch bekommen, aber diesmal, wo es auf die Zeit ankam, schien die Lage aussichtslos. Ganze 15 Minuten versuchten wir, jeder mit zwei Rucksäcken bepackt, an unterschiedlichen Stellen ein Taxi anzuhalten aber immer ohne Erfolg. Mit der Check in Zeit im Kopf bekamen die Anderen langsam Panik zu spät zu kommen. So lange ich jedoch noch ruhig blieb, ließen sie sich ein wenig beruhigen. Noch war ja genug Zeit um pünktlich am Flughafen zu sein.. Doch da wusste ich ja noch nicht, was uns am Flughafen erwarten würde…

Wir schafften es schließlich, ein Taxi anzuhalten und im Eiltempo ging es zum Flughafen. Schnellen Schrittes stürmten wir zum Check in Schalter bevor dieser zumachte und gaben noch rechtzeitig unser Gepäck ab. Benni brauchte ja zum Glück nicht viel tragen 😀 Wir versuchten uns noch einmal nach dem Gepäck zu erkundigen, welchem wir in diesem Moment wahrscheinlich näher waren, als wir gedacht hätten.. Man legte uns aber nahe, sofort zum Gate aufzubrechen, weil wir es sonst nicht pünktlich schaffen würden. Wenn die seehr unmotiviert wirkenden Herren bei der Visakontrolle ein wenig mehr Arbeitsbereitschaft gezeigt hätten, wären wir auch gefühlt zwei Stunden früher schon am Gate gewesen… Na gut, wir also halb losgerannt zum Gate bis wir auf einmal vor einer Metro Station standen :O Ja richtig! Wir fuhren mit der Metro!! bestimmt 5 Minuten bis wir an unserem Gate ankamen, dann noch ein kurzer Sprint durch die Abflughalle und dann erreichten wir völlig außer Atem unseren Schalter, an dem man schon beim Boarding war. Immerhin war noch Zeit, um sich eine Flasche Wasser und eine Cola zum Aufpeppeln zu holen und dann saßen wir auch schon im Flieger. Endlich bequeme Sitze mit Kissen und Decke, ein Bildschirm vor uns der mit all seinen Filmen, Songs und Spielen auf uns wartete und eine Speisekarte mit Menü für das Abendbrot. So lässt’s sich doch fliegen – Cathay Pacific ist also absolut zu empfehlen! Der 7 stündige Flug nach Hongkong war wirklich wie ein Urlaub vor dem Urlaub. Es gab super leckeres Essen mit Austernsoße, Getränke ohne Ende inklusive Wein (was wir natürlich ausnutzten 😀 ) und irgendwie schaffte man es sogar zu schlafen. Ab und zu wurde es zwar etwas holprig, aber ich werde glaube ich eh langsam zum kleinen Schisser was das Fliegen betrifft..

So, das war es erst mal zu unserem Kurztrip nach Dubai. Viel gesehen in kurzer Zeit und absolut einen Besuch wert! Und was wir dann in Thailand erlebten, dass erfahrt ihr im nächsten Blog!

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Kategorien: 2017, Thailand 2017 | Hinterlasse einen Kommentar

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