Tagesarchiv: 16/01/2018

Last days in paradise

Kaum zu glauben, aber mittlerweile waren schon mehr als 2 Wochen in Thailand vergangen. Und was wir nicht alles gesehen und durchgemacht haben in dieser Zeit… Inzwischen hatten wir alle Ausflüge und Touren hinter uns gebracht und endlich konnte auch für mich der Urlaub starten!

DSC08130 KopieUns blieben immerhin noch 2 volle Tage zum Entspannen, Erholen und Sonne tanken und die nutzten wir auch voll aus! Am vorletzten Tag hieß es endlich mal wieder ausschlafen – was für ein Luxus! Ganz gemütlich tingelten wir zum Frühstück und bedienten uns am riesigen Frühstücksbuffet. Inzwischen waren wir an das reichhaltige Angebot gewöhnt und hatten schon unsere Müsli Favoriten und Backspezialitäten gefunden. Der Wetterbericht sah für den Nachmittag leider nicht besonders gut aus. Neben dichter Bewölkung war auch noch Wind angekündigt und sogar leichter Nieselregen sollte kommen. Da versteht es sich ja von selbst, dass wir direkt nach dem Frühstück ans Meer umziehen, um die restlichen Sonnenstrahlen zu nutzen. Und wie erwartet, konnten wir den gesamten Vormittag über die warme Sonne genießen und uns im Meer bei leichtem Wellengang oder im Pool treiben lassen. Es folgte ein kleines Schläfchen auf der Liege und nach rund 2 Stunden waren Verena und ich schon wieder unterwegs.

Quer durch den großen Garten und die Hotelanlage mussten wir bis nach oben zur Rezeption laufen um dann in einem Nebengebäude den SPA Bereich zu finden. Nach der ganzen Schlepperei in den letzten Tagen wollten wir uns einfach mal was gönnen und buchten 2 schöne Ganzkörpermassagen. Und wer Thailand oder Asien an sich kennt, weiß, dass nicht nur die Massage selbst ein Highlight ist, sondern auch das ganze drum herum. Begrüßt wurden wir mit einem frischen Getränk und kühlen Tüchern zum frisch machen (nach dem Weg durch die gesamte Hotelanlage war das auch nötig :D). Dann durften wir uns durch eine Reihe von Duftölen schnuppern und schließlich das Öl auswählen, mit dem wir später eingeschmiert werdenIMG-20170217-WA0005 Kopie wollten. Die Formalitäten waren schnell erledigt und wir wurden in einen schön dekorierten Raum gebracht wo wir unsere Badesachen gegen Bademäntel und Stoffschlappen tauschen durften. Alles roch nach frischen Blüten und warmen Ölen und dann kamen auch schon unsere SPA Feen 🙂 Wir hatten uns für eine „Synchron Massage“ entschieden, was einfach nur hieß, dass wir im selben Raum behandelt wurden. Jeder natürlich auf seiner eigenen Liegen und mit eigener SPA Fee 😉

Zuerst wurden uns die Füße und Waden gewaschen um den Körper zu reinigen. Dann nahmen wir auf der Liege Platz und das Spektakel begann. Leider hatte ich vorher „strong“ als Massagewunsch angegeben, ich will ja nicht einfach nur gestreichelt werden… Aber strong war hier wirklich strong und manchmal musste ich mir schon sehr auf die Zähne beißen um den Druck auszuhalten. Aber trotzdem war es eine wunderbare Massage! Arme, Beine, Bauch und Rücken, wirklich alles wurde durchgeknetet. Dazu kam noch ein schöne Gesichts- und Dekolleté Massage und ein paar Verrenkungseinlagen um alles zu lockern. Nach 60 Minuten kehrten wir super entspannt und weich wie Wackelpudding zum Strand zurück. Ich schätze, man hat uns schon gemerkt, da waren wir noch nicht einmal in Sichtweite.. Zwei Ölsardinen die nach Vanille und Exotischen Blüten schnuppern, riecht und sieht man auch 10 km gegen den Wind 😀 Hach ja, schön war das und eine wunderbare Belohnung für die vergangenen Reisewochen.

Später wurde es wie erwartet immer bewölkter aber noch konnte man sich in die sonnigen Ecken retten. Auf ein kleines Highlight hatte ich mich jedoch noch gefreut, denn am Nachmittag sollte es einen „Obstschnitzkurs“ geben – das kann man sich natürlich nicht entgehen lassen! Nur so richtig wusste keiner, wo der denn stattfinden sollte. Ich fragte mich also überall durch und landete schließlich beim einzigen blonden und europäischen Angestellten, Jay, der wenigstens verstand, was ich eigentlich wollte. Er telefonierte sich durch und landete immer wieder bei Leuten, die nicht mal wussten, dass dieser Kurs existierte, geschweige denn wo 🙂 Aber er schaffte es dann doch die entscheidenden Infos zu bekommen und musste selbst über die Planlosigkeit seiner Kollegen lachen. Endlich war ich also an meine Infos zu Treffpunkt und Zeit gekommen, auch wenn der nette Kerl mich mit seinen wasserblauen Augen schon etwas abgelenkt hatte DSC08028 Kopiemuss ich ja zugeben 🙂

Bis zum Kurs war aber noch etwas Zeit und auch wenn der Wind immer mehr auffrischte und der Himmel sich verdunkelte, wollten wir unsere Liegen nicht verlassen. Als dann die ersten Nieseltröpfchen vom Himmel kamen, suchten viele Gäste das Weite, doch wir wickelten uns in unsere Handtücher ein und schliefen bei frischer, kühler Luft erst mal ein Stündchen 🙂

Dann war es endlich Zeit für meinen Schnibbelkurs! Neben mir waren noch 5 weitere Teilnehmer dort, die voller Vorfreude auf Tricks und Tipps vom Profi warteten. Aber letzten Endes entpuppte sich das Ganze eher als Vorbereitung für einen Obstsalat der etwas besseren Art. Am Ende hatte ich ein Ananas-Schiffchen in der Hand, in dem sich einfach geschnitzte Orangen-, Paprika- und Gurkenstückchen befanden. Nach 30 Minuten war das Ganze schon vorbei und ich nicht unbedingt schlauer als vorher, was das Obstschnitzen angeht. Ich hatte ja gedacht, dass wir aus Melonen atemberaubende Blumen schnitzen oder sowas… aber war trotzdem lustig.  Ich schleppte mein Schiffchen also an den Strand, wo alle noch am Dösen waren und gab mein „Kunstwerk“ zum Plündern frei.

Wir chillten noch eine Weile am Strand, bis es uns dann doch zu frisch wurde und wir uns DSC08095 Kopieauf den Weg zurück in unsere Suite machten. Auf dem Weg dorthin wollten wir jedoch noch den langen Steg erkunden, der am äußersten Ende des Hotels ins Meer führte. Von hier konnte man wunderbare Fotos vom aufgerauten Meer und dem Strand machen! Zurück im Zimmer hüpften wir dann alle nacheinander in die Jacuzzi um uns aufzuwärmen. Hach das war ja noch viel schöner diesmal! Während der frische Wind über den Balkon pfiff, die Palmen hin und her raschelten und das Meer wild am tosen war, saßen wir ganz gemütlich im warmen Blubberwasser uns genossen das Leben!

Schnell noch geduscht und dann waren wir schon wieder auf dem Weg zum Essen. Diesmal stand à la carte auf dem Plan. Was genau es letztendlich gab, kann ich leider nicht mehr sagen, aber es war wie immer ein purer Genuss. Im Hintergrund spielte dazu wieder die Liveband und unterhielt uns mit zeitlosen Klassikern. Abschließend wollten wir endlich unseren Gutschein einlösen, den wir beim Check In bekommen hatten. Ein Gutschein für einen Willkommensdrink in einer der vielen Bars. Für uns kam „leider“ nur die „Otterbar“ in Frage. Leider, weil es dort einen Dresscode gab und wir auf das Schlimmste gefasst waren.. Wir wurden aber alle reingelassen und waren tatsächlich fast die einzigen Gäste 😀 Bei einem Cocktail umsonst kann man ja auch gleich noch einen zweiten nehmen und als wir gegen 23:00 Uhr die Bar verließen waren die Kellner sichtlich froh, dass sie endlich Feierabend machen konnten. So klang der Abend dann relativ bald aus und wir freuten uns auf unseren letzten Tag.

DER LETZTE TAG

Schneller als gedacht war er schon da, der letzte Tag unserer schönen, aufregenden Reise durch den Süden Thailands. DSC08106 KopieDer Ablauf war inzwischen automatisiert. Lange ausschlafen, entspannt zum Frühstück und die volle Vielfalt genießen, dann ab ans Meer und alles an Sonne mitnehmen, was geht 🙂 Abwechselnd vergnügten wir uns wieder im Meer oder im Pool und als ich mich gerade wieder schön eingecremt hatte, wurde ich auf einmal von Verena entführt :O „Mitkommen!“ hieß es und ahnungslos dackelte ich ihr hinterher, quer durch die gesamte Anlage. Auf Höhe der Rezeption ahnte ich jedoch bereits worauf es hinauf laufen würde und tatsächlich landeten wir wieder im SPA Bereich. Nur das Warum war mir noch nicht ganze klar. Hatte ich etwa eine Behandlung vergessen?? Nein, hatte ich nicht. Als Dankeschön für die ganze Planung und Organisation hatten mir die drei nämlich eine Massage geschenkt, genauer gesagt eine Gesichtsbehandlung.

Massagen hatte ich ja glücklicherweise schon einige, aber noch nie eine Gesichtsbehandlung. Und ich sag euch was, das war ein Traum!! Natürlich wurden am Anfang wieder Füße und Waden gewaschen und Badesachen gegen Mantel getauscht. Abwechselnd bekam ich nun Cremes, Peelings, kalte und warme Auflagen und keine Ahnung was noch aufs Gesicht geschmiert. Zwischendurch wurde immer wieder mit warmem Wasser abgewaschen und zum Abschluss gab es nicht nur eine traumhafte Gesichtsmassage sondern der gesamte Nacken-, Schulter- und Rückenbereich wurde gleich mitmassiert. Einfach nur herrlich und ich war nun wirklich mehr als entspannt 🙂

IMG-20170217-WA0040_1 KopieWie aus dem Ei gepellt flog ich auf Wolken zurück zum Strand, wo wir gleich mal dem Beach Restaurant einen Besuch abstatteten. Zum letzten Mal genossen wir die leckeren Fruchtshakes und kleinen Gerichte mit Traumausblick auf den Palmengarten. Anschließend wurde wieder Sonne getankt und so gut es ging flüchteten wir uns vor dem Schatten in die letzten sonnigen Ecken. Bis zum bitteren Ende blieben wir am Strand liegen und mussten uns dann doch von ihm trennen 😦
Zum letzten Mal war schick machen angesagt und nach den obligatorischen Abschiedsfotos in der Hotellobby, stürzten wir uns noch einmal ans Buffet. Diesmal gab es wieder BBQ und zur Freude von Paddy auch mit viel Fleisch im Angebot. So ein frisch gegrilltes Steak ist nach den ganzen Hühnchen Spießen auch mal eine nette Abwechslung!

Lange konnten wir leider nicht bleiben, denn die Nacht war sehr kurz. Koffer packen war angesagt und diesmal richtig und endgültig 😦 Gar nicht so einfach, den ganzen Kram samt Mitbringseln sicher zu verstauen aber es gelang uns dann doch und uns blieben immerhin noch ganze 3 Stunden Schlaf! Ein letztes Mal kuschelten wir und in die traumhaften Kissen und das weiche Bett bis uns um 2:30 Uhr !!!! der Wecker wieder aus den Betten schmiss. Letzte Vorbereitungen (wie Postkarten schreiben :D) wurden getroffen, alle schlürften noch ein Teechen auf der Terrasse und dann standen wir samt Gepäck an der Rezeption wo alles vor ein paar Tagen begonnen hatte. Ich checkte uns alle aus und bezahlte die Rechnung von 16.000 Baht (fast 410 €) für 5 Tage, die zu den Übernachtungskosten hinzukamen. Da hatten wir aber zugelangt – aber was soll’s 😉

Erinnert ihr euch noch an unsere erste Rundfahrt gleich am ersten Tag in Thailand? Als wir mit Mr. John und seiner Frau quer durch Phuket gefahren sind? Bei ihm hatten wir uns einen Transfer zum Flughafen bestellt, der auch pünktlich kam. Allerdings kam nur ein normales Taxi, statt einem Minivan wie sonst – ohje… Aber wir sind ja kreativ! Das Gepäck wurde so gut es ging im Auto verstaut, ich nahm „im Kofferraum“ Platz und dann ging es los. Ich saß tatsächlich im Kofferraum!! Allerdings gab es dort einen kleinen Sitz und wirklich schlimm war die Fahrt dann auch gar nicht, eher lustig. 🙂

DSC08173 KopieNach dem Check In am Flughafen waren wir endlich unser schweres Gepäck los und machten uns über das Lunchpaket her, welches wir vom Hotel bekommen hatten. Wir versuchten so viel Wasser wie möglich zu trinken, um die Zeit im Abflugbereich zu überstehen. Denn „überraschenderweise“ gab es im Duty Free Bereich immer noch kein Wasser zu kaufen.. wird ja auch völlig überbewertet. Schnurstraks steuerten wir auf das Flugzeug zu, belegten unsere Plätze und machten uns für 13 Stunden Flugzeit bereit. 13 Stunden – was man da alles unternehmen könnte!! Da wir mit Eurowings geflogen sind und einen SMART Tarif gebucht hatten, war nicht mal das Unterhaltungsprogramm inklusive. Was bringt einem dann der Monitor vor der Nase, wenn man nicht mal auf die volle Auswahl zugreifen kann? 😦 Aber irgendwas gab es dann doch umsonst und abgesehen davon war es eh viiiel zu früh. Wirklich Spannendes passierte dann nicht mehr im Flug. Ich vervollständigte meine Reisenotizen, ganze 42 A5 Seiten voll mit lustigen Anekdoten und Berichten ohne die ich die ganzen Blogs gar nicht zusammen bekommen hätte! Und den Kassensturz erledigte ich auch gleich noch mit. Im letzten Hotel sowie in Dubai hatte ich nämlich fast alle Kosten selbst getragen um ständiges Geld abheben von uns allen zu vermeiden und nun hieß es zusammenrechnen, in Euro umrechnen und dann mit anderen Ausgaben verrechnen und für jeden Einzelnen als Rechnung bereit stellen 🙂 Jaa der Listenfreak war wieder am Werk!

Unsere letzte Reise führte uns zunächst nach Köln/Bonn und von dort kurze Zeit später nach Berlin, wo wir von einem Kumpel abgeholt und nach Fürstenwalde gebracht wurden, wo unsere Eltern schon auf uns warteten. Und bevor man es wirklich realisiert hatte, war unser Urlaub schon wieder vorbei 😦 Doch zusammengefasst war es eine wunderbare, aufregende und erlebnisreiche Zeit mit einer tollen Reisegruppe! Und wir hatten wirklich alles mitgemacht!! Ob Gepäckverlust in Dubai oder eine rasante Fahrt im Krankenwagen quer durch Phuket inklusive Notaufnahme. Von Sonnenbrand und Mückenstichen über Blasen vom Laufen und Rückenschmerzen vom Tragen war alles dabei.

Hier seht ihr mal den groben Verlauf unserer gesamten Reise!

Thailand Tour1

Und nun ein paar interessante Fakten zur „T-Hailand“ Reise:

  • Insgesamt waren wir ganze 22 Tage unterwegs, 2 Tage gingen bereits für An- und Abreise ab und neben 2 Powertagen in Dubai waren wir noch 18 Tage in Thailand
  • Ganze 36 Stunden haben wir in Flugzeugen verbracht, ca. 18 Stunden auf Booten aller Art und ca. 21 Stunden in Minivans ob als Rundfahrt oder Transfer (Dubai inklusive), unsere Moped Tour darf natürlich nicht vergessen werden!
  • Allein die Transfers von Ort zu Ort und zu den Hotels kommen auf eine Strecke von rund 350 km
  • Insgesamt haben wir in Thailand 10 verschiedene Inseln beschritten, in 9 verschiedenen Orten übernachtet und 20 Orte besucht (unsere Rundreisenstopps mal eingerechnet) ->die 13 groben Stationen könnt ihr oben ja einsehen
  • Auch wenn es Monate gedauert hat, bin ich auf ganze 12 Blogbeiträge gekommen, die ausgedruckt ca. 60 A4 Seiten ergeben würden (ohne Bilder) 😀
  • Zusammengefasst hat uns das ganze Abenteuer ca. 2.500 € pro Nase gekostet, eigentlich unschlagbar für 22 Tage mit Flügen, Unterkünften, Ausflügen und Transfers

Knapp 6 Monate Vorbereitungszeit standen uns zur Verfügung in denen ich mich pausenlos mit Flugmöglichkeiten, Hotelbewertungen, Websites von Tourenveranstaltern und Berichten von Thailand Spezialisten beschäftigt habe. Nicht selten bin ich den anderen dabei auf den Keks gegangen denn vor jeder Hotelbuchung habe ich 3 Möglichkeiten rausgesucht und gemeinsam haben wir dann das jeweilige Hotel ausgesucht – es sollten ja alle zufrieden sein 😉

Zusammengefasst waren wir eine super Reisegruppe und ohne mal eingebildet klingen zu wollen, bin ich mit meiner Funktion als Tourplaner und Reiseleiter mehr als zufrieden 🙂

Wenn ihr also eine Rundreise machen wollt, die perfekt auf eure Bedürfnisse zugeschnitten ist, ihr aber keine Ahnung habt, wie ihr das anstellen sollt:

HIER BIN ICH!! 🙂

Viel Spaß mit den letzten Bildern!
Und vielen Dank an meine Reisegruppe „Woschi Tours“!

Euer Leisereiter Viola :*

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Kategorien: 2017, Thailand 2017 | Hinterlasse einen Kommentar

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