Fest steht: Man verbringt insgesamt viel zu wenig Zeit am Meer! Das kommt jetzt vielleicht unglaubwürdig von Jemanden, der 8-9 Monate im Jahr nur 50m vom Meer entfernt wohnt 😀 aber allein mit dem frischen Nass vor der Nase ist es ja noch nicht getan.
Bis 2016 hatte ich als Surf- und Segellehrer ja noch das Glück, täglich mehrere Stunden mit dem Surfbrett oder dem Katamaran auf dem Wasser sein zu können. Die perfekte Lösung um Freizeit und Beruf zu verbinden und sogar anderen den Spaß daran zu vermitteln. Außerdem konnte ich so meinen inzwischen stark angewachsenen Berg an Neoprenanzügen und -zubehör regelmäßig wässern 🙂 Im letzten Jahr allerdings erfolgte ein drastischer Jobwechsel und ich zog als Tourguide umher, um Anderen unsere schöne Insel näher zu bringen. An sich kein schlechter Job, allerdings sehr zeitaufwändig und die Bilanz der Zeit auf dem Wasser ist mehr als erbärmlich. Nicht ein Mal war ich surfen und nur eine einzige Stunde saß ich auf ’nem Katamaran 😦
Naja, selbst schuld irgendwie … Aber ganz unabhängig davon habe ich Anfang letzten Jahres eine ganz neue Möglichkeit für mich entdeckt, um möglichst viel und intensiv Zeit auf dem Wasser zu verbringen. Das Yacht Segeln! Für die Meisten (und für mich bis dato auch) ist das ja eher eine „Alt Herren Beschäftigung“ von wegen bei lauem Lüftchen mal von Bucht zu Bucht schippern und im türkis blauen Wasser den Anker schmeißen und den Rest des Tages schnorcheln oder auf dem Deck rumchillen … Aber zum Glück habe ich die andere Seite kennen gelernt und gemerkt, dass „richtiges“ Yachten echter Sport ist und es erst dann richtig Spaß macht, wenn einem die Gischt nur so um die Ohren fliegt und das Schiff in konstanter Schräglage durch die Wellen gleitet.
Alles fing damit an, dass ich vor ein paar Jahren endlich meinen Motorboot Führerschein gemacht habe, nachdem ich jahrelang ohne Lappen mit Boot übers Wasser geheizt bin und geschult habe. (Jetzt kann man das ja sagen 🙂 ) Durch meine praktischen Vorkenntnisse waren nur 2 Fahrstunden nötig und die Theorie habe ich mir einfach selbst angelernt, steht ja alles im Buch. Lief auch super easy und immer öfter fing ich an darüber nachzudenken, einen Schritt weiter zu gehen und den SKS (Sportküstenschifferschein) zu machen. Nur was bringt mir der Schein, wenn ich kein Boot zum Fahren und keine Zeit und kein Geld zum Chartern habe? Also erst mal ad acta gelegt… Dann kam jedoch mein ehemaliger Chef und nun fast Nachbar und bester Freund auf Kreta, der Andi, an und meint, er will sich ein Boot kaufen. Naa super.. da wäre dann ja doch die Möglichkeit, den Schein anzuwenden aber kommt man denn auch dazu und lohnt es sich dafür? Ewig lange habe ich hin und her überlegt und mich dann schließlich dafür entschieden.
Optimistisch kaufte ich mir also das Lehrbuch mit neuer Seekarte zum Navigieren üben und nahm mir vor, mir alles wieder in alter Autodidakten Manier selbst anzulernen.
Das war vielleicht ein Aufwand! Erst mal ging viel Zeit drauf das ganze Buch zu lesen und dann fing ich an, die Übungsfragen durchzugehen. 4 große Themenbereiche mit hunderten von Fragen zur Navigation, Seemannschaft, Wetterkunde und dem Schifffahrtsrecht. Als Perfektionist reichte es mir natürlich nicht, alles einmal durchzugehen. Also saß ich wochenlang da, bin Thema für Thema und Frage für Frage durchgegangen bis ich wirklich alles auswendig wusste. Anfang Januar hatte ich mich schließlich für einen Prüfungstermin angemeldet und bis dahin musste alles sitzen. Ich glaube, in den letzten 2 Wochen vor der Prüfung schlief ich vielleicht 4 Stunden am Tag. Tagsüber waren die Fragen dran und nachts saß ich bis 4 Uhr an den Kartenaufgaben um Abweichungen, Kurse und Strömungen im Kopf zu berechnen und sämtliche Seezeichen blind lesen zu können.
Und dann war der Tag gekommen. Ich hatte nur die eine Chance, da ich an keinem der anderen Termine in Deutschland oder zeitlich verhindert war. Also Augen zu und durch. Kurz gefasst, die Prüfung war ein voller Erfolg. Ich gab sowohl bei der Navigationsaufgabe als auch bei den Theoriefragen als Erste die Bögen ab und bekam mit den Worten: „Wenn Sie die Praxis genauso gut erledigen wie die Theorie, mache ich mir bei Ihnen keine Sorgen!“ meine Ergebnisse ausgehändigt. Wuhu die erste Hürde war genommen und ich war mal wieder beeindruckt, zu was mein Gehirn alles so in der Lage ist 😀
Nun stand also noch die Praxis aus. Erfahrungen im Segeln und Motorboot fahren hatte ich ja, aber ich habe noch nie im Leben eine Yacht gesteuert und sah mich damit als blutige Anfängerin. Im Internet suchte ich dann nach geeigneten Törns, denn mal eben ein paar Fahrstunden nehmen ging ja schlecht. 2 Wochen sollten es dann schon sein, damit man flexibel ist falls das Wetter nicht mitspielt und auch genug Zeit zum Üben bleibt. Und dann hatte ich wieder mal mehr Glück als Verstand. Am Abend waren bei meinem ausgewählten Törn noch 3 freie Kojen angegeben, am nächsten Morgen nur noch eine! Also hab ich mich direkt angemeldet und dann die Mail bekommen, dass ich in letzter Sekunde den letzten Platz bekommen hätte. Nochmal Glück gehabt!
Dann kam eine der schönsten Aufgaben auf mich zu – SHOPPEN 😀 Ich kann ja nicht in Trainingshose und Windjacke auf so einem Schiff segeln, da muss schon richtiges Ölzeug her! Und dann standen auf einmal zwei riesige Kisten mit Klamotten im Wert von mehreren Tausend Euro in meinem Flur voll mit Latzhosen, dicken Segeljacken, Schuhen etc. Am Ende konnte ich mich für eine nette rot/gelb Kombi entscheiden – man soll mich auf dem Boot und notfalls im Wasser ja auch sehen können. Die Zeit verging wie im Fluge und Mitte März saß ich tatsächlich im Flieger nach Teneriffa. Von hier sollte mein 2 wöchiger SKS Ausbildungstörn rund um die Kanaren starten. Mit der Crewliste bewaffnet war ich auf das Schlimmste gefasst 😀 Ein Skipper, dessen Bild ich nicht auf der Website des Veranstalters fand, 6 Männer, die ich nach Namen und erstem Google Stalking zwischen 40 und 65 geschätzt hätte und ich. Na super. Mal wieder allein als blondes Mädel unter gestandenen Männern – hoffentlich konnte ich da mithalten…
Aber dann kam es ja doch anders als gedacht. Ich reiste schon einen Tag früher an und wurde am Flughafen gleich mal von meinem Mitsegler Stefan abgeholt, der es ebenfalls bevorzugte im strömenden Regen zu landen statt am nächsten Morgen bei Sonnenschein 😀 Erstes Aufatmen – schon mal kein 65 jähriger Macho, sehr gut. Wir fuhren nach El Medano wo meine Unterkunft für die Nacht war, aßen noch ein paar Tapas und verabredeten uns für den nächsten Morgen. Da schien dann auch endlich wieder die Sonne und bis wir aufs Boot konnten, wanderten wir in den Dünen herum, kletterten auf Berge und gönnten uns wieder ein leckeres Tapas Lunch, bei dem wir über die Namen und Berufe der übrigen Mitreisenden spekulierten. 🙂
Dann machten wir uns auf den Weg zur Marina und fanden nach ewiger Schlepperei endlich unsere „Spirit“ – ein schönes Bötchen vom Typ Beneteau First 473, knapp 14m lang und 4m breit. Komischerweise waren wir tatsächlich die Letzten, die an Bord kamen und was war meine Freude groß, als ich die Anderen erblickte. Der Altersdurchschnitt war erstaunlich niedrig!! Tobi war sogar noch jünger als ich, Uli und Falko tummelten sich irgendwo um die 30 herum und die anderen Drei – Stefan, Alex und Thomas plus Skipper Andreas mussten irgendwo zwischen 40 und Mitte 50 gesteckt haben (hoffentlich liege ich da jetzt nicht ganz falsch 😀 ).
Als einziges Mädel durfte ich mir gleich mal die erste Koje aussuchen und entschied mich schließlich für die kleinste Koje, die ein Doppelstockbett besaß und die ich mir mit Skipper Andreas teilte. Alle anderen durften sich in ihr Doppelbettchen kuscheln, auf die vorhandenen Trennwände wurde sogar verzichtet 🙂 Nach einer Vorstellungsrunde begannen wir damit die Kojen zu beziehen und unser Zeug zu verstauen. Gar nicht so leicht auf der kleinen Fläche. Insgesamt hatten wir übrigens 4 schöne Schlafkabinen mit je 2 Betten sowie 3 kleine Badezimmer, und einen Koch- und Wohnbereich zur Verfügung, einen Navitisch gab es natürlich auch.
Andreas begann mit der ersten Einweisung in das Schiff und wie das Klo zu handhaben war (was nicht einfach mit Spülung drücken abgehakt ist 😉 ) und dann war es schon Zeit fürs Abendessen. Bei Pizza, Fisch und Tapas sowie Bier und Wein kamen wir immer besser ins Gespräch und soo unwohl fühlte ich mich dann gar nicht mehr mit meinen 7 Männern. Mit allerhand Seemannsgarn bereitete uns Andreas auf den Törn vor und sorgte mit den abenteuerlichsten Geschichten für Angst und Schrecken. 😀 Die erste Nacht im Boot war ungewohnt aber super schön. Mit leichtem Schaukeln und dem leise schwappenden Wasser schlief ich wie ein Baby.
Der nächste Tag war ein Hafentag. Gleich am Vormittag stand ein Großeinkauf an, denn von irgendetwas mussten wir auf dem Schiff ja leben.
Zuvor wurde ich als Kassenwart bestimmt und hatte von nun an volle Kontrolle über sämtliche Ausgaben und Einnahmen. Dann setzten wir die Schiffseinweisung fort, übten das Leinen aufschießen und werfen und gingen sämtliche Manöver theoretisch durch. An Tag 2 konnte es dann endlich losgehen. Nach einem langen Frühstück oben an Deck im Sonnenschein machten wir das Schiff klar zum Ablegen und ehe wir uns versahen, waren wir schon auf dem Atlantik unterwegs. Nach und nach durfte jeder mal das Ruder übernehmen um ein Gefühl für das Boot zubekommen. So ein 14m Schiff mit 11 Tonnen dreht ja nicht gleich auf der Stelle wenn man mal lenkt und auch wenn ich relativ schnell ein Gefühl für die Ruderwirkung bekam, war mir die Größe immer noch unheimlich. Ich hatte ja damals am Anfang vom Katamaran Segeln schon Schiss vor der Bootsgröße und dem 7m Mast! Irgendwann waren alle durch und wir hissten zum ersten Mal die Segel. Anfangs herrschte natürlich noch großes Wirrwarr und keiner wusste so richtig was als nächstes passiert. Doch Skipper Andreas hatte alles im Griff und erklärte in aller Ruhe die Aufgaben und am Ende klappte alles ganz entspannt. So, nun das Ganze nochmal unter Segel. Jeder durfte mal ran und so schipperten wir munter über den Atlantik mit Kurs auf den Hafen von San Sebastian in La Gomera. Es war echt super schön!! Wir sonnten uns auf dem Deck, beobachteten Delfine und Wale und ich fand meinen Lieblingsplatz ganz vorne im Bugkorb.
Doch dann kamen wir in die berüchtigte „Düse“ von La Gomera. Da sich zwischen den Inseln La Gomera und Teneriffa eine Meerenge befindet, entsteht dort ein Düseneffekt, der die Luft mit deutlich höherer Geschwindigkeit hindurch presst und man von null auf hundert Highlife in Tüten hat. Eben noch gechillt auf dem Vordeck gelegen und keine 10 Minuten später liegt das Schiff schräg und die Gischt fliegt uns ins Gesicht. Da stand dann gleich die nächste Aufgabe an, Segel reffen also die Segelfläche verringern. Wieder mussten haufenweise Klemmen geöffnet und belegt und Schoten geführt werden. Das war vielleicht was. Andreas baumelte vorne am Mast rum um das Segel runter zu ziehen und gab die Kommandos an die Leinenführer weiter. Tobi hielt ganz entspannt das Ruder in der Hand. Als Jüngster im Team war er der mit der meisten Erfahrung und ich war heilfroh, dass er ohne Zögern die Spirit durch die Düse steuerte!! Das Segeln vorher war ja super lustig und easy aber bei der Schräglage wurde ich wieder an mein blutiges Anfänger Dasein erinnert und hielt mich lieber zurück. Über La Gomera hing zudem eine schwarze Wolke und ich habe immer noch im Kopf wie Andreas sagt: „Wenn wir da reinkommen und die Segel nicht geborgen sind, dann ist hier echt Action angesagt!“ :O Was habe ich mir da nur eingebrockt?? 8 Menschen an Bord von denen einer die volle Ahnung hat, einer relativ viel und der Rest nur geringe bis gar keine. Ein paar der Männer sind zuvor ja noch nie gesegelt und hatten null Ahnung von Luv und Lee und sonst was.
Aber wir hatten ja Andreas und der schaffte es, trotz Hack und Wellengang so viel Ruhe auszustrahlen, dass man sich einfach sicher fühlen musste. Die letzten Meilen mussten wir unter Motor zurücklegen und erreichten am Abend im Dunkeln schließlich den Hafen. Und da war sie wieder, diese Aufregung! Anlegen war angesagt, nur wie und wo und wer?? Wer war schnell klar, Andreas übernahm das Steuer, die anderen bewaffneten sich mit Leinen, befestigten ausreichend Fender und standen mit mobilen Fendern bereit – es konnte losgehen. Da man uns nicht kannte, legten wir zunächst mal an der Tankstelle am Hafeneingang an. Alles hat gepasst, die Seile flogen und die Fender saßen korrekt, die erste Erleichterung machte sich breit. Dann machten wir die Bekanntschaft mit dem Marinero Julio, der uns einen Anlegeplatz irgendwo auf den Reserveplätzen zuwies, da der Rest mit Charteryachten belegt war. Irgendjemand hatte auch rausgefunden, dass ich ja Spanisch spreche und von nun an war ich für die Verständigung mit Marineros und Hafenmitarbeitern verantwortlich. Na super.. da hat man noch die griechischen Floskeln im Kopf, kommt gerade aus dem Thailand Urlaub zurück und soll dann auf Spanisch umschalten. Julio war aber geduldig und verstand mich irgendwie doch und nachdem wir erfolgreich auch am Reserveliegeplatz angelegt hatten, bekam er ein Bier von uns und alles war gut. Das wäre geschafft! Ich war so froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und stand immer noch voller Adrenalin vom ersten großen Abenteuer auf See.
Da Thomas beim Einkaufen drauf bestanden hatte, Fisch zu kaufen, war er auch für das Abendessen zuständig. Von da an war montags übrigens „Fischtag“ und Thomas hatte (natürlich ohne es zu wissen) den Namen Doraden Thomi weg. 😀 Das ganze Fischprozedere zog sich zwar ewig hin aber am Ende war es super lecker und alle fielen geschafft in die Kojen. An den übrigen Tagen haben wir abwechselnd gekocht oder die Restaurants in San Sebastian erkundet, je nachdem, wann wir wieder im Hafen gelandet waren.
Und dann ging es richtig los. Jeden Tag waren wir 10-12 Stunden auf dem Wasser und trainierten was das Zeug hielt. Anfangs waren es nur die einfachen Manöver wie Wenden, Halsen, Beidrehen und Aufstoppen. Schnell wussten wir, wie das Manöver abzulaufen hatte, welche Kommandos gegeben werden mussten und wer welche Schoten bedienen sollte. Irgendwann taten sich auch die ersten Talente hervor – Falko war z.B. der Held an der Großschot und ich bediente die Fockschot gleich ganz ohne Winsch 😛 (Schot ist der Fachbegriff für Seil, die Fockschot ist also das Seil um das Vorsegel zu bedienen und die Großschot für das Großsegel gedacht 😉 Und Winschen sind Kurbeln, die dabei helfen, die Schoten zu bedienen um nicht alles aus der Hand führen zu müssen). Später kam dann das Steuern nach Kompass hinzu und spätestens als Betty vorgestellt wurde, war unser Team
perfekt. Betty war Andreas‘ heimliche Geliebte an Bord – knappe 2m groß, schlanke Figur mit ordentlichen Rundungen und wehendem Haar in rot-blond. Kurzum, Betty war unsere Boje über Bord Attrappe und von nun an gab es nichts Wichtigeres, als die Betty wieder an Bord zu holen 😀 Mit den Boje über Bord Manövern unter Motor und Segel waren alle Manöver komplett und es wurde geübt bis zum Abwinken. Egal ob wir nur bei leichtem Lüftchen umher schipperten oder unter gerefften Segeln bei Starkwind und Wellengang die Betty retten mussten. Und bei alldem stellte sich heraus, dass ich gar nicht so wenig Erfahrung hatte, wie ich geglaubt habe. Erstaunlich leicht zirkelte ich das Schiffchen durch das Wasser und lediglich das Einsammeln der Betty klappte mal besser und mal schlechter. Langsam gewann ich Zuversicht und Andreas war großartig darin, die Motivation aufrecht zu halten und letztendlich war es fast wurscht, dass ich das einzige Mädel auf dem Boot war. Die Männer reagierten wie gehofft auf meine Kommandos und beim Anpacken war ich schon immer vorne mit dabei – da hatte ich mir den Respekt schnell verdient.
Das Ganze hört sich relativ spaßig an solange man das Wetter außen vor lässt. Klar, hatten wir fast täglich strahlenden Sonnenschein aber der Windgott meinte es gut mit uns. Teilweise brauchten wir nicht mal in die Düse zu fahren und hatten bereits mit guten 6 Windstärken zu kämpfen. Nicht selten kehrten wir erst nach Einbruch der Dunkelheit zurück in den Hafen und statt kurzen Hosen und Segeljäckchen war das Ölzeug im Dauereinsatz, sonst wäre ich glatt erfroren. Nach kurzer Zeit hatten wir auch Vertrauen in die Bedingungen gewonnen und gemerkt, dass viel Wind und Wellengang gar nicht so übel sind. Tatsächlich machte es erst dann richtig Spaß, wenn das Schiff dauerhaft in Schräglage war und die Manöver dementsprechend schnell von statten gehen mussten. Unter 5 Bft sind wir erst gar nicht ausgelaufen 😀
Wir hatten aber auch Flautenmomente und zu einem der Besten gehörte sicherlich unsere Pause mitten auf dem Atlantik. La Gomera und Teneriffa waren beide nur schemenhaft zu erkennen. Genau hier mitten im Nirgendwo warfen wir die „Abrissbirne“ (den dicken Fender) über Bord, klappten die Badeleiter runter und sprangen alle ins Meer. Was für ein seltsames Gefühl, wenn sowohl das nächste Land als auch der Boden unter dir kilometerweit entfernt sind!
Zu den Manövern auf dem Meer kamen recht schnell auch die Hafenmanöver dazu und jetzt wurde es spannend! Draußen hat man ja Platz genug und die 14m Bootslänge kommen einem gar nicht mehr soo groß vor. Aber wenn es darum geht die 14x4m sicher einzuparken ohne dabei Schaden anzurichten, wird einem doch wieder anders. Wir begannen damit, das Boot auf engem Raum zu wenden um ein Gefühl für die Größe und die Manövrierfähigkeit zu bekommen. Durch die Ausrichtung der Schraube (links- oder rechtsdrehend) ergibt sich zum Beispiel ein sogenannter Radeffekt, welcher bewirkt, dass sich das Schiff in eine Richtung besser drehen lässt und in die andere schlechter. Das musste bei den Wendemanövern sowie beim Anlegen natürlich einkalkuliert werden. Dazu kam noch der Wind, der mal seitlich, mal frontal kam und das Schiff auch nicht immer dahin drehte, wohin es sollte. Erstaunlich, wie viel Einfluss der Wind beim An- und Ablegen haben kann und 11 Tonnen einfach mal so wegdrückt. Unermüdlich übten wir das An- und Ablegen sowie das Wenden auf engem Raum. Bald gehörte die „Hafenrundfahrt“ zum morgendlichen Standardprogramm und da zeigte sich mal wieder, wie wichtig es war, sich mit den Marineros gut zu stellen. Wer lässt einen Haufen Anfänger schon einfach so tagelang im Hafen umherschippern, immer mit der Angst, dass sie irgendwo anecken könnten? Aber Andreas stand ja immer bei uns und wir haben tatsächlich geschafft, die Spirit heile zu lassen 😀 Und so feierten wir nicht nur jedes geglückte Anlegemanöver sondern auch die unglaublichen Leinenkünste. Uli, Falko und Stefan stellten sich nämlich als Marine Cowboys heraus und trafen schon aus mehreren Metern Entfernung die Poller am Steg.
Die Manöver wurden immer flüssiger, das Vertrauen in sich selbst und die Mannschaft größer und die Anspannung höher, denn die Prüfung kam immer näher. Neben der ganzen Praxis wurde abends immer noch Theorie gepaukt. Denn neben dem Fahrkönnen wollten die Prüfer auch die theoretischen Kenntnisse prüfen. Da Frauen immer gerne auf untypische Themen wie Motor, Gas und Elektronik allgemein geprüft werden, war ich noch motivierter – schon mal was von Bi-Metall und Einspritzpumpe gehört?? Als vorbildlicher Ausbilder hatte Andreas Unmengen an „Blättle“ vorbereitet und am Ende hatten wir ein ganzes Buch an Kopien vor uns zu liegen. Weit mehr, als für die Prüfung nötig, aber Wissen hat noch keinem geschadet und wir fühlten uns perfekt vorbereitet.
Die 2 Wochen verliefen eigentlich super und ich konnte es kaum erwarten, den Prüfern mein Können zu zeigen. Doch zwei Dinge gaben dem ganzen Törn dann doch einen bitteren Beigeschmack. Die eine Sache ging relativ fix, hatte aber langfristigere Auswirkungen.
Als wir mal wieder bei grenzwertigen Bedingungen rausfuhren um zu üben, meinten es meine Mitsegler auf einmal zu gut mit mir und wollten mir beim Bedienen der Fockschot helfen. Leider zu früh wurde die Winschkurbel befestigt und zack klemmten meine Finger zwischen den Schoten und damit der gesamte Zug des Vorsegels. Klar zog ich die Finger schnell raus aber da war es schon geschehen. Voller Adrenalin bekam ich erst gar nichts mit, doch als die weiße Schot auf einmal rot war und auch die Sitzbank leicht rotfleckig wurde, bemerkte ich erst das ganze Blut an meinen Fingern. Schöön eingequetscht und direkt blau angelaufen. 😦 Von da an wurde ich auf die Rückbank geschickt und durfte den restlichen Tag nur zusehen und die Finger mit kalten Bierdosen kühlen. (Davon hatten wir zum Glück genug 😀 ) Doch die wurden leider immer dicker und blauer und langsam machte ich mir doch Sorgen. Am nächsten Morgen stattete ich deshalb mit Stefan im Schlepptau dem örtlichen Krankenhaus einen Besuch ab und ließ mich röntgen. Dank ADAC Mitgliedschaft waren die Kosten ja kein Problem. Zum Glück war alles in Ordnung, nur stark gequetscht und ich bekam das Verbot, schwer zu tragen oder irgendwo anzufassen. Na toll. In wenigen Tagen stand die Prüfung an, war das etwa alles umsonst?? Aber ich bin ja ehrgeizig und lasse mich nicht so einfach ausbremsen. Mit dem Handballen konnte ich immerhin das Ruder bedienen und wenigstens die Rolle als Fendergirl konnte ich mir erkämpfen 🙂 Andreas würde jetzt sagen: „Neeein, du bist viel mehr als nur Fendergirl!“ Ja ja .. Die Bedienung der Schoten wurde mir trotzdem verweigert und halb gelassen, dass mir die Arbeit erspart blieb aber auch halb enttäuscht, weil ich nun mal gerne zupacke, bestand meine Rolle in den letzten Tagen darin, die Manöver zu fahren und den Rest der Zeit den Anderen mit Tipps zur Seite zu stehen. Beim Theorieteil kam mir sogar die Erfahrung als Segellehrer ganz gut zur Hilfe und ich konnte ein paar Fragezeichen in Ausrufezeichen ändern.
Die zweite „Schwierigkeit“ bestand darin, nicht die Nerven zu verlieren wenn es um unseren Mitsegler den Doraden Thomi ging, den Vollprofi vom Bodensee 😀 Er war nicht nur mehr als überzeugt von seinen Kenntnissen und Fähigkeiten (die leider gar nicht mal soo berauschend waren). Er schaffte es auch, unnötiges „Wissen“ einzustreuen wo es nicht angebracht war und nur für Verwirrung sorgte und fand immer wieder Gründe, warum er bestimmte Aufgaben nicht ausführen und damit der Crew und dem Skipper widersprechen konnte. Ein schwieriger Fall und meinen vollsten Respekt vor Andreas, der immer Ruhe bewahren hat, wo andere schon längst in die Luft gegangen wären!! Trotz ständiger Gegenwehr hat er ihm ruhig und sachlich bei den Manövern zur Seite gestanden und nur einmal, als wir beim Anlegen seinetwegen fast das Schiff mit dem Steg gepaart hätten, ist er doch mal laut geworden. Das hat gefruchtet aber das Teamgefühl hatte einen leichten Knacks weg. Die Ersten von uns begannen sich Sorgen zu machen, ob Thomas‘ Verhalten dazu führen könnte, dass wir unsere Manöver nicht richtig hinbekommen und dadurch womöglich sogar die Prüfung versemmeln könnten
Ach das Beste hatte ich ja noch vergessen. Doraden Thomi hatte nämlich eine sehr klare Meinung zu Frauen allgemein und vor allem zu Frauen an Bord 😀 Immer wieder kamen dumme Sprüche und vermeintliche Witze, dass Frauen an Bord ja nicht zu gebrauchen wären etc. – nur leider fand er beim Rest der Crew keine Gleichgesinnten. 😀 Und noch bevor ich merkte, dass das ja eigentlich ein Angriff auf mich war, gingen die anderen Männer verbal auf ihn los und stellten erst mal klar, was Sache ist. Yeah zeigt’s ihm 😀 Ich hielt ihm nur meine fast fehlerfreie Statistik beim An- und Ablegen vor und gab ihm damit innerlich schon den ersten Dämpfer. Die Tatsache, dass ich ihm seglerisch deutlich voraus war gab ihm vermutlich den Rest 😛 Andreas war sowieso von Anfang an der Meinung, dass Frauen die besseren Skipper seien und stand voll hinter mir. Aber die letzten 10 Jahre als Wassersportlehrer haben mich abgehärtet und so schnell lasse ich mich von einem Macho nicht einschüchtern! Völlig begeistert war ich auch von Tobi, der als Jüngster oftmals Ansprachen hielt, die es echt in sich hatten! Völlig zu Recht kritisierte er die Lage, sprach Probleme und Problematen direkt an und brachte einige zum Nachdenken. Naja und dank Stefans großartigem Humor und den richtigen Sprüchen zur richtigen Zeit wurde die Krisenstimmung meist schnell wieder aufgelockert und dem Thomas der Wind aus den Segeln genommen 😀 Da sieht man mal, wie wichtig eine gute Crew ist und wie schnell ein einziger Querschläger das ganze Team in Aufruhe bringen kann.
Dann kam er endlich der Tag der Prüfung. Wir polierten die Spirit auf Hochglanz, stellten Wasser für die Prüfer bereit und präsentierten uns von unserer besten Seite. Die Tatsache, dass ich nur das Ruder und die Fender bedienen konnte, störte die Prüfer zum Glück nicht. Die Bedingungen waren mehr als ungeeignet. Mal tuckelten wir bei kaum Wind herum, mussten bei Segelmanövern sogar den Motor zur Hilfe nehmen und im nächsten Moment ballerten uns 20kn Wind um die Ohren und mit gerefften Segeln steuerten wir die Betty an. Wie immer in letzter Zeit, hatte ich den „Ernst“ der Prüfung gar nicht richtig erkannt und quatschte munter mit den Prüfern, bekam sogar hilfreiche Tipps und obwohl ich mich so auf den Manöverkreis gefreut hatte und darauf, ihnen mein volles Können zu präsentieren, war alles schneller vorbei als gedacht. Ich durfte mal wenden und halsen, die Betty einsammeln und kurz beidrehen und fertig. Noch ein paar theoretische Fragen und die Herren hatten genug gehört. Anlegen klappte dank der bravurösen Leinenkünste meiner Männer auch wie geplant und noch immer wartete ich auf die Kartenaufgaben, die einige von uns noch unter Deck lösen mussten. Die anderen schlugen sich auch super. Doch zweimal klappten die Manöver scheinbar nicht zufriedenstellend genug und einmal entgingen wir nur knapp einer Patenthalse – dem direkten Aus für die Prüfung. Am Ende wurden Uli, Falko, Tobi und ich unter Deck gerufen und bekamen das freudige Ergebnis übermittelt. Die jungen Wilden haben es mal wieder geschafft 😀 Da ich als Einzige schon die Theorie fertig hatte, konnte man mir direkt zum bestandenen SKS Schein gratulieren und wenige Wochen später traf er auch schon bei mir ein. Da hab ich es den Männern, vor allem meinem „Freund“ Thomas aber mal gezeigt 😛 Von Thomas haben wir alle relativ schnell die Spur verloren (ohhh) aber mittlerweile haben auch die anderen sowohl die vermasselte Praxis als auch die Theorie nachgeholt.
Der Nachmittag am Prüfungstag stand uns zur freien Verfügung. Manche wollten für sich alleine sein, manche einfach nur mal die Augen zu machen und Falko, Uli und ich zogen durch die Gegend um unsere erfolgreiche Prüfung zu feiern 😀 Weit kamen wir zwar nicht, aber der Spaziergang an der Küste entlang zum Nachbarstrand und das leckere Mittagessen direkt am Hauptstrand waren genau richtig. Bei frittiertem Fisch und Fritten genossen wir die Sonne und den Blick aufs Meer und Falko traute sich sogar ins kalte Atlantikwasser (war mir Anfang April dann doch zu kalt). Am Abend waren aber alle wieder am Start und wir gingen schön Essen. Natürlich war nicht allen zum Feiern zu mute, doch spätestens beim zweiten Mojito in der Skipperbar war davon nichts mehr zu sehen. Bei „Highway to hell“ lagen sich sogar Stefan und Thomas wieder in den Armen 😀 Wir verewigten uns inkl. Andreas und Betty noch auf der Wand und dann traten wir den letzten Weg zurück zum Schiff an.
Eine kurze Nacht war das… aber das Gehirn war ja jetzt nicht mehr ganz so stark gefordert 😛 Jetzt stand noch die Fahrt zurück nach Teneriffa an, denn dort wurde die Spirit bereits am nächsten Tag von der neuen Crew im Hafen erwartet. Also verabschiedeten wir uns mit einem Sixpack Bier und einer Packung Schokolade bei den Marineros und den Hafenbürodamen und dann hieß es Leinen los und Kurs auf Teneriffa. Die Fahrt war der Hammer sag ich euch!!
Der Wind gab nochmal sein Bestes und nur mit Genua, also dem Vorsegel, ritten wir im Raumwindkurs die Wellen ab. Riesige Wellenberge von 3m Höhe türmten sich hinter uns auf. Dazu knackige 37 Knoten also 8 Windstärken und wir hatten den Spaß unseres Lebens!! Im Vollrausch und getragen von Adrenalin pflügten wir so durchs Meer und Andreas konnte sich endlich mal entspannt hinsetzen und zugucken. Generell merkte man schnell, dass Andreas ein Starwindjunkie war 😛 Denn immer, wenn es 6-7 Windstärken hatte und er Kurs und Geschwindigkeit auf dem Kartenplotter gecheckt hatte, wurde er auf einmal aktiv, steckte den Kopf aus der Luke und meinte: „Jetzt fängt Segeln erst richtig an!“
Ich bin nicht mal sicher, ob wir es tatsächlich im Hellen in die Marina von San Miguel geschafft haben, das wäre ja mal was Neues gewesen 😀 Aber ich weiß, dass wir noch lecker Essen waren und dann mit ein paar Bierchen und Cola die letzte Nacht auf dem Schiff ausklingen lassen haben. Früh am Morgen war bereits der Erste abgereist und nach Alex, folgte bald auch Thomas zum Flughafen.
Für den Rest der Belegschaft war Deck schrubben angesagt und mit Besen, Wasserschlauch und Spüli bewaffnet machten wir uns daran, das Deck wieder weiß zu bekommen und vom Salz zu befreien. Das Highlight bot dabei eindeutig Tobi, der das Schiff von außen mit dem Schlauch reinigte und leider übersah, dass der Steg auch ein Ende hatte 😀 Mit dem Schlauch in der Hand verschwand er im Hafenbecken, tauchte zum Glück aber unversehrt wieder auf und das Gelächter war dementsprechend groß 🙂 Zum Mittag mussten ein paar Tapas in der Marina Bar ausreichen und dann war leider schon der nächste Abschied gekommen. Andreas blieb auf dem Schiff zurück, um die nächste Crew zu übernehmen und die restlichen Betty Fans fuhren mit dem Taxi zum Flughafen. Hier verabschiedeten wir uns dann von Uli, Stefan und Tobi und zurück blieben nur noch Falko und ich.
Ich hatte ja von vornerein geplant, noch 2 Tage auf der Insel zu bleiben um mich mal umzusehen und Falko konnte ich spontan dazu überreden, einen neuen Flug zu buchen und ebenfalls dazubleiben 🙂 Also mieteten wir uns ein Auto und fuhren in den nächsten zwei Tagen durch den Süden von Teneriffa. Wir bestiegen den Teide und waren sowohl vom Ausblick als auch von der Natur beeindruckt. Beim Fahren spürte man den Anstieg gar nicht mal, abgesehen vom frischeren Wind.
Aber das schwarze Lavagestein überall mit den leuchtend grünen Bäumen dazwischen waren schon speziell. Außerdem sahen wir uns ein paar Bergdörfer wie Masca an, wurden zufällig sogar Teil einer Prozession der Semana Santa, also der Osterwoche, und genossen bei unglaublich leckeren Tapas die Abendstimmung. Eine sehr gute Idee obwohl wir eindeutig vom Schlafmangel gezeichnet waren!! Am nächsten Tag hieß es dann auch für uns Abschied nehmen und es ging zurück in die Heimat mit Eindrücken und Erlebnissen, die einem keiner mehr nehmen kann!
Ich weiß nicht, ob es wie alle meinen, mein Verdienst war, aber Fakt ist, dass wir auch nach dem Törn allesamt in Kontakt geblieben sind. Thomas hatte sich ja von Anfang an aus der Gemeinschaft zurück gezogen (was keinen wirklich störte :D) aber mit den übrigen Kandidaten tauschten wir unsere Erlebnisse aus, hielten uns immer wieder mit Urlaubsbildern, Segelausflügen und anderen Spaßigkeiten bei Laune und ganz wichtig: wir planten unseren nächsten Törn.
Denn so ein tolles Team muss doch schließlich wieder zusammen treffen. Schon am Flughafen hatte ich unsere „Ausbildungsfirma“ Schoenicke Skipperteam kontaktiert und nach Törnterminen im Herbst gefragt, an denen uns Andreas auch als Skipper zur Verfügung stehen würde. Denn ohne ihn und Betty wollten wir nun auch nicht losziehen. Tatsächlich wurde ein Termin gefunden, das heißt Schoenicke hat ihn neu angesetzt und so charterten wir kurzum die gesamte Spirit mit Betty und Skipper Andreas und stachen noch im selben Jahr erneut in See. Zwar mit etwas veränderter Crew, aber genauso erlebnisreich und deshalb Stoff genug für einen weiteren Beitrag 🙂
Abschließend bin ich überglücklich, damals den aller letzten Platz ergattert und mich überhaupt für die Ausbildung entschieden zu haben. Zwar kam ich nur sehr selten dazu, mit dem Boot von Kumpel Andi in See zu stechen, was ja der Auslöser für die Ausbildung war. Aber letzten Endes bestand der Gewinn der Ausbildung darin, so tolle Menschen kennen gelernt zu haben, die verschiedener nicht sein konnten und trotzdem durch das eine Hobby zusammen gefunden haben. Für mich war der Törn unglaublich bereichernd und inspirierend und vor allem motivierend, weil ich endlich mal nicht für das Leben, das ich führe, als Tourguide und Wassersportlehrer in Griechenland lebend, belächelt wurde! Das kam in letzter Zeit leider zu oft vor und hier wurde ich nun endlich mal ernst genommen, konnte mit meinen Kenntnissen und Fähigkeiten einen positiven Beitrag leisten und mich gleichzeitig von den Plänen und Vorhaben der Anderen inspirieren lassen.
Vielen Dank Andreas, für diese unglaublichen 2 Wochen voller Professionalität und beeindruckender Charakterstärke und danke an die „Spirit of Betty Crew“, die das ganze erst zu so einem Abenteuer gemacht hat 🙂
Mal sehen, wann ich es schaffe, über unseren zweiten Törn zu berichten … Kann sich ja nur um Monate handeln 😀
Viel Spaß bei den Bildern!
(Danke für die Erlaubnis, eure Bilder nutzen zu dürfen!)
Euer Fendergirl