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Familienbesuch Teil 3: Mátala

Andi hatte scheinbar eine spendable Woche und so konnte ich mich gleich am Tag nach unserem Spinalonga Ausflug über noch einen freien Tag freuen, den wir nach langem hin und her in Mátala verbrachten. Diesmal sogar alle sechs denn immerhin war es leider schon der letzte Tag für Verena und ihre Jungs.

Mit zwei Autos fuhren wir also mehr oder weniger hintereinander an der Nordküste entlang bis es bei Heraklion südwärts ging. Die Strecke war mit 1,5 – 2 Stunden verhältnismäßig kurz. Am Strand angekommen, reservierten wir uns gleich ein paar Liegen und kühlten uns im Lybischen Meer ab. Unsere Freundin GoPro natürlich immer im Schlepptau.

DSC08549aDie Höhlen von Mátala, in denen in den 70ern die Hippies wohnten, sehen nicht nur spektakulär aus, sie eignen sich auch sehr gut zum Klippen springen, was Benni und Verena unbedingt testen wollten. Vom Wasser aus kamen noch große Sprüche von wegen „Komm, da springen wir locker runter! Das sind bestimmt 7-9 m…!“ Als die beiden dann oben auf dem Felsen standen, wurden die Sprüche schon etwas verhaltener und es kostete beide sichtlich Überwindung zu springen.
Verena traute sich schließlich als erste und sprang mit lautem Gekreische hinab. Benni zögerte noch eine ganze Weile. Nachdem er aber ein junges Mädel und einen jüngeren Typen an sich vorbeispringen lassen musste, packte ihn dann doch wieder der Mut und nach großem Anlauf ging es auch für ihn Richtung Wasser.

Voll gepumpt mit Adrenalin strahlten beide um die Wette und stellten fest: Kann man mal machen, muss man aber nicht nochmal machen! 😀 😀

Langsam neigte sich der schöne Strandtag dem Ende entgegen und da wir am DSC08556Abend noch Großes geplant hatten, verabschiedeten wir uns einige Zeit später. Während die drei schon früher gefahren waren, sah ich mir mit meinen Eltern noch einmal die Höhlen von Mátala an und schlenderte ein wenig durch die bunten Straßen der Hippie Stadt. Die Höhlen haben wir uns zuletzt vor bestimmt 10 Jahren angesehen und es ist immer wieder erstaunlich, wie gut ausgebaut sie für ihre damaligen Verhältnisse waren. Dem Städtchen ansich ist anzusehen, das einmal jährlich ein Musikfestival mit Hippie Charakter hier stattfindet. Die Dekoration sowie die ganzen Malereien auf den Straßen zeigen, was hier im Sommer losgewesen sein muss.

Gute 45 Minuten nach den anderen fuhren wir schließlich zum Hotel zurück. Erstaunlicherweise kamen wir nur  gute 10 Minuten später an 🙂 Was war da los Benni? 😀

Im Hotel angekommen blieb uns immerhin genug Zeit, um uns für den Abend schick zu machen, denn zu meinem Geburtstag habe ich meinen kompletten Besuch nochmal zu einem 5 Gänge Menü am Strand eingeladen. Das Erste überhaupt für meine Eltern. Von unserem Clubfotografen konnten wir wieder tolle Fotos für das Familienalbum machen lassen und meine Eltern schienen ein wenig überrascht, dass sie tatsächlich zu diesem tollen Menü eingeladen werden.
Unser F&B Team musste irgendwie rausgefunden haben, dass ich Geburtstag hatte, denn nur auf unserem Tisch gab es neben der ohnehin schon tollen Deko noch einen Haufen Rosen und Satinschals.

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Das Essen war natürlich unglaublich lecker und der Abend viel zu schnell vorüber.

Leider war das auch schon der letzte Abend von Verena und ihren Männern 😦
Immerhin sind die drei erst am Nachmittag geflogen, sodass sie noch einen schönen Strandtag mitnehmen und Sonne tanken konnten. Eine Runde Jet Ski war auch noch drin.Und dann war es leider soweit, die drei wurden von einem Limousinen Taxi abgeholt und fuhren nach einer Ehrenrunde vor der Rezeption schließlich davon 😦 Immerhin waren meine Eltern bei mir und konnten mich ein wenig trösten. Wie schnell die Zeit wieder vergangen ist, immer das gleiche..

Zwei Tage später hatte ich zum Glück noch einmal frei und konnte den letzten Urlaubstag mit meinen Eltern zusammen verbringen. Nach einer morgendlichen Stand Up Paddle Tour und einer leider abgesagten Sofarunde fuhren wir mit dem Auto zu einem Strand vor Malia, nur 10 Minuten entfernt, und genossen den Tag am Meer. Am späten Nachmittag stand für meine Eltern Koffer packen an. So blieb für mich noch genug Zeit, Andi beim Abbau an der Waspo zu helfen, weil er den Tag leider alleine stemmen musste …
Der letzte Abend gehörte dann wieder uns dreien. Wir fuhren ein letztes Mal nach Stalis, machten einen kleinen Bummel durch die Geschäfte und kehrten schließlich bei Jannis ein um noch ein letztes Mal das leckere Essen zu genießen und Tschüss zu sagen.

Am Abend mussten wir uns dann leider schon von einander verabschieden, weil die beiden früh am Morgen abgeholt wurden. Wieder mal ein schwerer Abschied, auch wenn es ja nicht mehr lange ist, bis wir uns wieder sehen. Es ist ja immer wieder das gleiche, man freut sich ewig lange auf den Besuch, dann ist er endlich da und alles geht so schnell, dass man sich am Ende fragt, wo die ganze Zeit hin ist und dass man am liebsten einen 30 Std Tag hätte, um genug Zeit mit den Lieben zu verbringen :/

Trotz allem Abschiedsschmerz waren es wunderbare und erlebnisreiche Tage und ein ganz besonderer Geburtstag! Jetzt bleiben mir nur noch das Telefon und Andi, der nun wieder herhalten und sich meine Sorgen und wirren Gedanken anhören muss 😀

Ganz liebe und sonnige Grüße!

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