Thailand 2017

Longtail Abenteuer in Phi Phi Island

Kaum zu glauben, aber wir sind bereits seit 2 Wochen in Thailand und waren in der Zeit auf 5 verschiedenen Inselgruppen und in 9 verschiedenen Orten unterwegs! Doch auch wenn sich die Rundreise langsam dem Ende zuneigte, war der Urlaub noch lange nicht zu Ende.

IMG-20170215-WA0012 KopieAn Tag 13 hieß es noch einmal früh aufstehen. Um 5:30 Uhr klingelte der Wecker und eine halbe Stunde später waren wir vier wieder auf dem Weg zum Viewpoint um den Sonnenaufgang zu beobachten. Der Aufstieg ging nicht unbedingt leichter als am Vortag. 😦 Zwar war der Weg bekannt, aber nun mischte sich noch der Muskelkater vom Vortag dazu. Wird Zeit, dass wir endlich mal unsere Beine auf der Liege ausstrecken können … Wie erwartet ging die Sonne hinter uns und damit hinter dem Berg auf und strahlte die Felsen vor uns an. Was für ein Anblick! Echt schön zu sehen, wie die Insel langsam wieder erwacht und die Farben zu leuchten beginnen. Außerdem konnte man beobachten, wie die Flut kam und die Bucht sich langsam wieder mit Wasser füllte.

Gegen 7:00 Uhr mussten wir schon wieder zu unserem Hotel zurückkehren, denn die Rucksäcke mussten noch gepackt werden bevor es weiterging. Erst einmal verdrückten wir aber unser Frühstück, welches vorher aufs Zimmer gebracht wurde. Von den hungrigen Affen hatte ich ja schon am Vortag berichtet… der Grund also, warum wir nicht draußen auf der Terrasse frühstücken konnten. Bei den Jungs kam auch gleich mal eine Affenmutti mit Baby vorbei um ihnen beim Essen zuzusehen 🙂 Das Frühstück war mit einer Tasse Tee, einem Brötchen mit Belag und etwas Gebäck an sich ok, aber echt wenig vor allem für unsere Männer!

Uns blieben gerade einmal 30 Minuten bis wir wieder aufbrechen mussten. Ja, der Tag war wieder einmal straff geplant aber anders war es leider nicht möglich und der Entspannungsurlaub war ja schon fast zum Greifen nahe. Unsere Rucksäcke gaben wir an der Rezeption ab und dann marschierten wir zum Tonsai Pier, wo wir unseren Fahrer treffen sollten. Denn heute an Tag 13 hatten wir eine private Longtail Tour um die Phi Phi Islands gebucht. Mit großen Motorbooten kann ja jeder fahren … 😛 Wir trafen also pünktlich am vereinbarten Treffpunkt ein, wurden auch prompt von einer Mitarbeiterin abgeholt und zu unserem Boot gebracht. Eine Schnorchel Ausrüstung für jeden gab es auch noch dazu. Bis dahin war ja noch alles gut, doch dann wendete sich das Blatt leider. Wir warteten und warteten und niemand tauchte auf. Und wie wir so alleine in dem Holzboot saßen, kam uns das Ganze irgendwie komisch vor. Dazu kam noch, dass wir bereits am späten Nachmittag unsere Fähre nach Phuket kriegen mussten und die Pufferzeit zwischen Tour und Abfahrt nicht gerade groß war.

Hier war also wieder Reiseleiter Viola gefragt und nach einem kurzen Telefonat tauchte schon eine andere Tauchlehrerin der Firma auf. Sie erklärte uns, dass wir zum falschen Boot gebracht wurden (na toll) und führte uns nun zum angeblich richtigen. Doch auch an der neuen Wartestelle war kein Boot für uns in Sichtweite und inzwischen hatten wir bereits 30 Minuten verloren. Dann kam wieder eine neue Info –  das Boot bzw. dessen Motor sei auf dem Wasser abgesoffen und der Fahrer hatte das Boot schwimmend an Land ziehen müssen. Oh mein Gott, wo waren wir hier nur gelandet? Auf jeden Fall hieß es wieder warten und dann endlich wurde uns ein neues Boot zugewiesen und auch der Fahrer tauchte kurze Zeit später auf. Endlich konnte es losgehen, wenn auch mit 45 Minuten Verspätung. Mit der Ausflugsfirma hatte ich direkt per Mail abgesprochen, dass uns die verlorene Zeit hintenan gehängt wird, doch irgendwie kam die Info nicht bei dem Fahrer an. Aber dazu später mehr…

DSC07555 KopieAuf jeden Fall ging es endlich los! Schnell hatten wir es uns auf den Holzbänken im Longtail bequem gemacht und genossen die vorbeirauschende Natur. Unser erster Halt war die Monkey Bay im Südwesten der Hauptinsel Phi Phi Don. Der Strand gilt als „Privatstrand“ für eine Horde kleiner Affen, die hier leben. Als eines der ersten Boote erreichten wir den Strand und konnten die kleinen, neugierigen Affen in aller Ruhe beobachten. Der Fahrer meinte zwar, wir können auch an den Strand gehen aber bis auf Verena sahen wir uns das Ganze lieber vom Boot aus an. Denn auch hier war Vorsicht geboten! Kurz danach kamen nämlich die ganzen anderen Ausflugsboote an und ohne Rücksicht stürmten sämtliche Touristen an den Strand und auf die Affen zu. Die ließen sich jedoch nicht alles gefallen und schnell fingen die Ersten an, sich mit den Zähnen zu wehren oder kratzten an Armen und Beinen. Die armen Tierchen, nicht mal hier können sie in Ruhe leben. Und dann sind viele der Touris auch noch so dumm, und drückten den Affen Dosen und Flaschen in die Hände und finden es ganz putzig, wenn sie daraus trinken. Unmöglich …

DSC07585 KopieWir setzten unsere Tour lieber fort denn schon nach kurzer Zeit war es uns hier einfach zu voll geworden. Unser nächster Halt war die Schwesterinsel Phi Phi Le südlich der Hauptinsel. Wir fuhren an der Küste entlang und vorbei an den so genannten Viking Caves. In den vom Meer ausgewaschenen Höhlen haben sich Menschen angesiedelt und aus allerhand Naturmaterialien richtige Brücken, Treppen und Terrassen gebaut. Das ganze sah schon ziemlich abenteuerlich aus. In der Phi Le Lagoon ankerten wir das erste Mal und probierten gleich mal unsere Ausrüstung beim DSC07608 KopieSchnorcheln aus. Der Fahrer half ein wenig nach und fütterte die kleinen Fische an, die schließlich in Scharen um uns herum schwammen. Wieder mal war es eine unglaubliche Erfahrung und umso ärgerlicher war es, dass genau an diesem Tag keiner von uns geladenen Batterien für die Unterwasserkameras dabei hatte. Das Wasser war jedoch so klar, dass man sogar von oben durch das Wasser die Fische fotografieren konnte. Und Unterwasser gab es leider auch gar nicht so viel zu sehen, weil durch das ständige Ankern ein Großteil der Korallen zerstört wurde. Trotz allem war das Gefühl, von kleinen Fischen umringt zu sein, einzigartig und wieder eine neue Erfahrung für mich.

Nachdem alle wieder an Bord geklettert waren, fuhren wir zu unserem nächsten Ziel, der weltbekannten Maya Bay auf der Westseite von Phi Phi Le. Leonardo Di Caprio hatteDSC07655 Kopie hier den Film „The Beach“ gedreht und der Insel damit zum Touristenboom verholfen. Der gesamte Strand war voll mit Longtails und größeren Motorbooten und schnell waren wir uns einig, dass wir uns nicht mit einreihen wollten. Beim Betreten des Strandes wäre außerdem eine Kurtaxe von ca. 10€ pro Nase fällig geworden. Wir blieben also lieber auf dem Boot und fotografierten ausgiebig die Menschenmassen, die sich am Strand tummelten. Als Ausgleich hielten wir etwas entfernt vom Strand am Rande der Bucht für einen weiteren kurzen Schnorchelstop.

An sich hätte man sich den letzten Schnorchel Stop auch sparen können, DSC07744 Kopiedenn wir hatten nur sehr wenig Zeit und viel zu sehen gab es leider auch nicht. Dafür entschädigte uns jedoch unser nächster Halt, eine lang gezogenen Bucht in der Nähe der Lo Samah Bay. Wie aus dem Nichts tauchte zwischen den riesigen Felsen auf einmal ein Kanal auf, dem wir bis zum Ende folgten. Das Wasser dort war kristallklar und beeindruckend Türkis. Die Felsen waren mit leuchtend grünen Pflanzen bewachsen und die Sonne schien durch all dies hindurch und brachte die Farben noch mehr zum strahlen. Klingt kitschig, war es auch 😀 Aber einfach nur ein toller Anblick! Hier blieb uns zum Glück auch wieder etwas mehr Zeit. Wir vertrieben uns die Zeit beim Schnorcheln und Fotografieren und genossen einfach nur die Natur um uns herum. Während dessen hatte unser Fahrer zwei Ananasen aufgeschnitten, die wir freudestrahlend entgegen nahmen.

Bisher war die Tour eigentlich echt super gewesen und wir waren gespannt auf den nächsten Halt. Wir DSC07825 Kopiebeobachteten die riesigen bewachsenen Felsen, an denen wir vorbei fuhren und entdeckten den einen oder anderen Ministrand im Gebüsch. Da wir gerade erst 3 Stunden unterwegs waren und 4 gebucht hatten, müsste eigentlich noch Einiges auf uns warten… Außerdem wurde mir von der Firma ja noch eine gute halbe Stunde Extrazeit zugesichert als Entschuldigung für die Verspätung. Nur dummerweise war unser Fahrer da anderer Meinung. Bei ordentlichem Wellengang für so ein kleines Holzboot schipperten wir über das Meer und näherten uns immer mehr unserem Ausgangspunkt, dem Tonsai Pier. Er wird doch nicht … ? Doch wird er! Nach nur knapp 3,5 Stunden standen wir wieder an Land. Nichts mit zusätzlich geschenkter Zeit und nicht mal die gebuchten 4 Stunden haben wir bekommen. 😦

Phi Phi TourIrgendwie waren wir ein bisschen überfordert mit der Situation. Das Schnorchelequipment wollte er auch nicht annehmen, obwohl man es uns vorher so aufgetragen hatte. Alles schrie wieder nach einem Einsatz von Leisereiter Viola! Wäre ja auch zu einfach, wenn ich gar nichts zu tun gehabt hätte… Wer braucht schon Urlaub und Entspannung? 😀 Ich telefonierte also noch einmal mit der Tauchtante und wenig später trafen wir uns schon am Pier. Das Schorchelzeug nahm sie gleich entgegen, konnte sich aber auch nicht erklären, warum der Kapitän es nicht wie vereinbart an sich genommen hat. Ich nutzte gleich mal die Gelegenheit und sprach unser kleines „Zeitproblem“ an. Vorweg muss ich allerdings sagen, dass der Service seitens der Firma wirklich gut war. Noch während des Ausflugs hatte ich ja eine „Entschuldigungs-Email“ bekommen, in der mir die zusätzliche Zeit versprochen wurde. Ob der Fahrer davon auch wusste? Hmm.. Sie reagierte ziemlich sprachlos, als ich ihr von unserer verkürzten Tour berichtete und wusste nicht so recht, was sie tun konnte. Uns blieb leider nicht mehr viel Zeit und so verabschiedeten wir uns und entschieden, alles weitere per Email zu klären.

Wir blieben tatsächlich in Kontakt und kurz nachdem wir zurück in Deutschland waren, bekam ich ca. ein Viertel des gesamten Ausflugspreises wieder zurück erstattet. Zwar brachte uns das nicht die gewünschten Eindrückte und Momente auf dem Wasser, aber immerhin ein sehr gutes Entgegenkommen!

Die Zeit war inzwischen sehr knapp geworden. Wir liefen direkt zum Hotel zurück, wo wir uns wenigstens noch Duschen konnten um das Salzwasser abzuspülen. Dann schickten wir die Jungs auf die Jagd 😀 um Mittagessen für alle zu besorgen. Während dessen brachten Verena und ich das gesamte Gepäck zum Pier, natürlich mit Hilfe eines Karrenfahrers. Die Tickets hatte ich zum Glück vorher schon organisiert und fast pünktlich legten wir am Pier ab. Wenn auch mit einem Hindernis … Denn das Boot war im Päckchen mit einem anderen Boot verbunden. So nennt man das, wenn Boote längs nebeneinander festgemacht sind, weil es z.B. nicht genug Platz zum Anlegen am Steg gibt. Naja unser Boot fuhr also los und irgendwie ging es nicht wie geplant voran. Dann auf einmal hörten wir Schreie vom Nachbarboot und ein Tourist machte unseren Captain darauf aufmerksam, dass eine seiner Leinen immer noch mit dem anderen Boot verbunden sei. Uppsi 😀 Einmal in Fahrt war das Boot natürlich nicht so leicht zu stoppen aber die Besatzung des anderen Bootes reagierte schnell und kappte das Seil an der Reling. Außer einem groooßen Knick in der Reling war zum Glück nichts passiert 🙂

Die Überfahrt nach Phuket dauerte ungefähr 2 Stunden, die wir wieder einmal in der prallen Sonne verbrachten. Die Schattenplätze waren leider schnell vergriffen aber wir hatten ja Hüte und Shirts als Kopfbedeckung dabei. Wie schon am Vormittag war der Seegang „ganz nett“ aber das konnte uns nichts anhaben. Zu sehen gab es diesmal nicht sonderlich viel. Unterwegs legten wir noch an einem anderen Boot an und sammelten weitere Fahrgäste ein. Wo auch immer die gerade hergekommen waren …

Pünktlich kamen wir in Phuket an und zu unserer Freude entdeckten wir auch relativ schnell den Fahrer, der uns zu unserem Hotel bringen sollte. Er brachte uns zu einer Art Sammelstelle, wo wir dann leider ziemlich lange warten mussten. Um uns herum wuselte alles hin und her, Schilder mit Namen wurden herum gereicht und planlose Backpacker versuchten noch einen Platz im Bus zu bekommen. Dann endlich ging es los und wir stiegen in einen Van ein, der beim Angucken fast auseinander gefallen wäre. Oh mann, das geht ja gut weiter. Und dabei hatten wir bisher immer so ein großes Glück mit unseren Transportmitteln gehabt :/ Vollgestopft bis oben hin setzte sich das klapprige Gefährt in Bewegung und nach und nach wurden alle Insassen irgendwo in Phuket Town abgesetzt. Nur wir blieben wie immer bis zum Schluss sitzen und rund 20 Minuten später erreichten wir endlich unser nächstes und letztes Hotel, das Cape Panwa!!

Direkt beim Ausstieg waren wir beeindruckt vom Anblick des Hotels und konnten unser Glück kaum fassen! Na gut, wir hatten schon damit gerechnet, ein besseres Hotel zu bekommen, als in den Wochen zu vor. Immerhin war es ja auch um einiges teurer. Aber von Anfang an waren wir einfach nur baff. Der riesige Eingangsbereich war wie ein überdimensionales Nest gebaut mit viel Holz, toller Dekoration und viel frischer Luft. Wir bekamen einen kühlen Saft sowie gut riechende Erfrischungstücher gereicht und nach dem Check In gab es eine kleine Mappe mit allen nötigen Infos. IMG-20170213-WA0019 KopieVon einem netten Mitarbeiter wurden wir zu unserem Zimmer geführt, vorbei am großen Pool, dem Fitnessraum, der Frühstücksterrasse und und und. Bei all dem Luxus kamen wir uns echt sowas von underdressed vor, vollgeschwitzt und noch verklebt von der morgendlichen Bootstour. Und dann standen wir also vor unserem Zimmer, der Family Suite! Wir betraten zunächst alle vier das erste Zimmer und staunten schon nicht schlecht. Groß, hell, sehr sauber und modern. Der Balkon zeigte über ein paar Bäume hinweg zum Meer und neben einem großen Bett gab es viel Stauräume und ein großes Bad mit durchsichtiger Scheibe über der Badewanne ui ui ui 😀

Dann entdeckten wir eine weitere Tür und was soll ich sagen, wir hatten endlich das Paradies erreicht 😀 Dass wir eine Suite gebucht hatten wussten wir ja, aber dass es wirklich eine S-U-I-T-E war, damit hatten wir nicht gerechnet. Das zweite Zimmer war einfach nur riesig!! Ein großer Wohnbereich mit Couch, großem Flatscreen, Schreibtisch und gleich zwei großen Balkontüren. Gegenüber stand das riesige Bett mit -Achtung- Kissenmenü zur Auswahl der perfekten Kissen! Das große Badezimmer mit Wanne, Natursteindusche und gleich 2 Waschbecken erreichte man durch eine doppelte Schiebetür und dann gab es noch dieses schnuckelige Extrazimmer… Ein Ankleidezimmer wuhuu!! IMG-20170216-WA0011 KopieVerena und ich akzeptierten keine Widerrede und erklärten das Zimmer sofort zu unserem. (Also nicht das Ankleidezimmer, sondern das große Zimmer zu dem es gehörte 😀 ) Schließlich hatten wir auf der gesamten Reise immer das einfachere Zimmer genommen und wozu brauchen Männer bitte ein Ankleidezimmer?? 😀 Das Glück schien fast perfekt bis uns der Hotelangestellte die Terrasse zeigte. Völlig selbstverständlich zeigte er uns den großen Liegebereich samt Spielwiese und Sesseln und erläuterte kurz die Bedienung der Jacuzzi. JACUZZI?? Wie bitte?? :O Jaa!! Wir hatten unseren privaten Whirlpool auf der Terrasse – ich glaub mich kneift ein Keks.

Naja ich glaube, die Begeisterung über unsere FAMILY SUITE (ich wollte es nur noch einmal erwähnen 😀 ) ist leicht rauszuhören … Wir bedankten uns freundlich beim Hotelmitarbeiter und nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hatte, war erst mal großes Ausflippen angesagt! Die Rücksäcke hatte man uns in der Zwischenzeit auch schon ins Zimmer gefahren und es hätte echt nicht besser sein können. Der Abenteuerpart war hiermit leider beendet, doch nun folgten ein paar wunderbare Tage mit einfach allem, auf das wir in den letzten Wochen in unseren ganzen Hotels verzichtet hatten. Als Reiseleiter konnte ich zwar noch nicht ganz entspannen, denn ein Tagesausflug stand uns noch bevor, doch ein bisschen konnte ich schon die Erleichterung über die perfekt verlaufene Reise spüren.

Frisch geduscht und mal nicht in Shirt und Shorts sondern in schicken Tops und Kleidern bzw. Hemd schritten wir zum ersten Mal durch das Hotel zum Strand. Denn laut Infomappe gab es genau heute Abend ein Candle Light Dinner direkt am Meer mit Thai Buffet und Live Musik. Nichts wie hin, dachten wir uns! Der Weg war mit Fackeln ausgeleuchtet und auch die Tatsache, dass wir gar nicht reserviert hatten, störte keinen. Zufällig war nämlich genau ein großer Tisch frei geblieben, es hätte echt nicht besser laufen können. Wir kamen uns schon ein wenig seltsam vor – zu groß war einfach der Unterschied zwischen den letzten Tagen und dem, was wir hier vorfanden. Wir gönnten uns jeder einen großen Cocktail und probierten fast das ganze Thai Buffet durch 🙂 Das Essen war einfach zu lecker und endlich mal konnte man so viel essen, wie man wollte ohne auf den Preis achten oder nachbestellen zu müssen.

Überglücklich und gut gesättigt liefen wir zu unserer SUITE (hehe) zurück, packten die Sachen aus und testeten gleichmal die Jacuzzi 🙂 Wer hat, der kann, sag ich mal 😛 Es war einfach traumhaft! Über uns leuchteten die Sterne, unter uns rauschte das Meer und neben uns blubberte das Wasser in der Badewanne. Etwas später fielen wir schließlich müde aber überglücklich ins super bequeme Bett und träumten von rauschenden Palmen und dem leichten Schwappen der Wellen am Strand …

Unsere Abenteuerrundreise ist hiermit zwar erst einmal beendet, aber die Reise ist noch lange nicht zu Ende!! Vor uns lagen 4 erholsame und abwechslungsreiche Tage im Cape Panwa Hotel in denen wir viele neue Erfahrungen sammelten. Und noch immer stand ein Ausflug auf unserer Liste, bei dem es mit dem Boot durch die Flusslandschaft der Phang nga Bay gehen sollte. Ich sage nur James Bond Felsen … Aber dazu kommen wir in unserem nächsten Bericht!

Bis dahin viel Spaß mit den tollen Bildern des letzten Tages!

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