Thailand 2017

Kulturtag in Khao Lak – Tsunami Memorial und Strandspaziergänge

KHAO LAK

Nachdem der letzte Tag ziemlich aufregend und erlebnisreich war, ließen wir den Folgetag nun deutlich ruhiger angehen. Erst einmal versuchten wir so gut es ging auszuschlafen und gönnten uns ein ausgiebiges Frühstück in unserem kleinen Hotel.

Anschließend war Kultur angesagt. Wie viele wissen, wurde Khao Lak am 26. Dezember 2004 besonders stark vom Tsunami getroffen und hatte mit starken Zerstörungen und Verlusten bis weit ins Landesinnere zu kämpfen. Da die Region jedoch stark vom Tourismus abhängig ist, wurden die Schäden schnell beseitigt und in Rekordzeit eine neue Infrastruktur aufgebaut. Nur ein kleines Museum erinnert noch an die schreckliche Zeit und genau das wollten wir uns nun ansehen.

DSC06077 KopieMit dem Tuk Taxi ließen wir uns also zum Tsunami Memorial fahren und bestaunten die große aus Beton gefertigte Welle, durch die man auch hindurch gehen kann. Auch wenn das natürlich kein Vergleich zur „richtigen“ Welle ist, fühlt man sich schon sehr klein und man will sich gar nicht vorstellen, wie viel Angst die Menschen bei ihrem Anblick gehabt haben mussten. Ein paar Meter weiter befand sich ein riesiges Marinepolizeischiff, welches durch die Welle ganze 2 km ins Landesinnere getragen wurde und schließlich an dieser Stelle zum Liegen gekommen ist. DSC06075 KopieWahnsinn, wie viel Kraft Wasser haben kann, um tonnenschwere Schiffe zu versetzen…
Zum Schluss stand nun das kleine Museum auf dem Programm. Auf großen Infowänden konnte man Statistiken und Aufnahmen vom Unglück sehen und in kleinen Zimmern liefen immer wieder kurze Filme und Dokumentationen wie man sie schon hunderte Male im TV oder Internet gesehen hatte. Und trotzdem sind wir bei jedem Film hängen geblieben und haben uns die Bilder noch einmal angesehen – Gänsehaut inklusive. Insgesamt war der Besuch schon sehr ergreifend für uns und das Ganze einfach unfassbar.

Um auf andere Gedanken zu kommen, schlenderten wir ein wenig durch den Ort in Richtung Coconut Beach. Wir liefen vorbei an deutschen Restaurants (??), einfachen Läden und alten Häusern und irgendwie war der Anblick ziemlich langweilig. Auch der Strand konnte uns nicht wirklich umhauen. Die vielen Steinmauern und -wälle sollten wahrscheinlich dem Schutz vor erneuten Wellen dienen und auch sonst war der Strand IMG-20170207-WA0016nicht besonders ansehnlich. Also bestellten wir uns ein Tuk Taxi und ließen uns wieder zum White Sand Beach fahren, wo wir den Rest des Tages verbrachten. 🙂 Bei Obsttellern und Fruchtshakes ließen wir es uns so richtig gut gehen und auch wenn das Wasser eher Badewannen-Temperatur hatte, ließ es sich dort herrlich aushalten. Der obligatorische Strandspaziergang durch den weichen Sand durfte natürlich auch nicht fehlen und es war gar nicht so leicht, die ganzen Eindrücke auf Fotos festzuhalten. Die Jungs spazierten dann noch ein Stück weiter bis zum ehemaligen Pullman Hotel, welches nun frisch als ROBINSON Club geöffnet wurde. So hatten wir schon ein halbes Jahr vor Eröffnung Bilder vom Strand und dem vorderen Hotelbereich in der Hand 😛

Der Tag neigte sich langsam dem Ende zu und wieder einmal gab es einen traumhaften Sonnenuntergang zu bestaunen. DSC06149 KopieDa uns nichts Besseres einfiel, blieben wir auch gleich am White Sand Beach und nahmen wieder in unserem Pavillon platz, wo wir mit den Füßen im Sand unser Essen genossen. Lange hielten wir jedoch nicht durch und zurück im Hotel mussten wir uns erst einmal entkleben vom ganzen Sand-Sonnencreme-Gemisch 😀 Schnell wurden die Rucksäcke für den nächsten Tag gepackt und dann brach auch schon die letzte Nacht in Khao Lak und damit die vorerst letzte Nacht auf dem Festland an.

In den nächsten Tagen standen nämlich wieder ein paar Inseln auf dem Programm. Welche das waren und was für Abenteuer wir dort erlebten, erfahrt ihr im nächsten Beitrag 😉

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