2018/2019

Beeindruckende Flora und Fauna auf Aride und Silhouette

Tag 11 im Inselparadies der Seychellen. Die Nacht vor Grand Soeur im Nordosten des Landes war wieder schaukelig aber so langsam gewöhnt man sich daran. Ein Blick aus der Koje morgens um 6 Uhr sagte mir, dass sich hier keine schönen Sonnenaufgänge fotografieren lassen, also legte ich mich wieder hin und schlief seelenruhig, bis das allgemeine Gewusel an Bord wieder losging. Das ist schon ein schöner Luxus, früh am Morgen auf seinem Boot beim Frühstück zu sitzen und auf einen menschenleeren Strand mit grünem Dschungel im Hintergrund zu blicken. Ein „normaler“ Urlaub oder eine Tagesfahrt würde einem nie diese Augenblicke bescheren können!

Nach dem Frühstück tuckerten wir mangels Wind nach Praslin zurück, war ja auch schon 2 Tage her, dass wir dort waren… 😀 Diesmal jedoch mussten wir Frischwasser tanken und unsere Getränkevorräte ein wenig auffüllen. Unglaublich, wie sehr man schon bei einem Spaziergang zum Minimarkt ins Schwitzen kommen kann. Bei 30°C und einer Luftfeuchtigkeit von 70% aber kein Wunder. Es folgten ein paar Absprachen und Aussprachen mit den anderen Crews und schon waren wir wieder unterwegs auf offener See. Das Tagesziel hieß Aride, die nördlichste Granitinsel auf dem Seychellen Plateau. Da die Insel im Privatbesitz einer Naturschutzorganisation ist, sind Besuche nur nach telefonischer Anmeldung möglich. Nach einigen Versuchen gelang es uns schließlich, sogar gleich für den nächsten Tag die Erlaubnis zu bekommen. Ein vorher angekündigtes Kreuzfahrtschiff hatte nämlich abgesagt. Ein paar Stunden später erfuhren wir auch warum …

IMG_8592aWir segelten also nach Aride hoch und befanden uns natürlich sofort wieder im Wettrennen mit den anderen Booten. Ich hatte eigentlich gehofft, dass es damit nun vorbei sein würde, aber falsch gedacht. Nicht mal als Steuerfrau konnte ich über Steuerbewegungen und Segelstellungen selbst entscheiden. Mitseglerin Vera erkannte die Situation zwar und versuchte „einzugreifen“, aber gegen die Verbissenheit zu gewinnen war eben nichts zu machen. Zum Glück waren wir lange genug unterwegs, so setzte ich mich irgendwann einfach an die Reling, starrte ins Segel und aufs Meer und ließ die anderen ihren Regattadrang ausleben. Das Meer kann ja so beruhigend sein… Am Ende erreichten wir mit einem deutlichen Vorsprung vor den anderen beiden Booten die Insel und waren sogar relativ schnell beim Anker setzen. Na immerhin. Zur Sicherheit sind Vera und ich direkt ins Meer gehüpft und dem Anker samt Kette nachgetaucht, aber auch von unten sah die Position super aus. Dass sie das auch wirklich war, zeigte sich später.

IMG_8696aZum Abend hin bekamen wir einen mehr als dramatischen Sonnenuntergang präsentiert. Aus einem silbrig-milchigen Gemisch von Himmel und Meer wurde später leuchtendes Gold-Orange mit dramatischen Wolkenformationen. Etwas später kamen spektakuläres Lila und Rot dazu und selbst, als der Himmel schon fast schwarz war, leuchtete noch ein orange-roter Streifen am Horizont. Der Wahnsinn!! Über gefühlt mehrere Stunden hinweg konnte ich die Kamera nicht aus der Hand legen, denn alle paar Minuten wechselten die Farben und Formen am Himmel. IMG_8743aAbendrot – schön Wetter droht. Sagt man doch so, oder? Später präsentierte sich auch der Vollmond mit einem riesigen Hof und irgendetwas sagte mir, dass das ein Vorbote war. Nur für was? Schon vor dem Abendessen kam uns die Sache komisch vor, als sich unser Boot mit erstaunlicher Geschwindigkeit um den Anker herum bewegte. Aber nicht im Kreis, wie sonst üblich, sondern fast quadratisch in exakt geraden Linien. :O Seltsam, seltsam! Da wir weder Wind noch viel Welle hatten, waren die 360° Wanderungen schon etwas seltsam. Mehr als abwarten konnten wir jedoch nicht, also ging es ab in die Koje, bevor ich wieder an Deck einschlafe.

Tag 12

Die Nacht war mehr als unruhig! Die aufkommenden Wellen schaukelten mal wieder das Boot umher und meine Koje war zur Sauna geworden. Um die Batterien zu laden, wurde der Motor bis nachts um 1 laufen gelassen, wodurch sich die Koje direkt neben dem Motor – meine – IMG_8783aextrem aufgeheizt hatte. Und dann gegen 5 Uhr bekamen wir die Rechnung für den tollen Sonnenuntergang und den Vollmond mit seinem Hof. Wir befanden uns mitten in einem ordentlichen Tropengewitter! Von unserem Ankerplatz aus hatten wir sämtliche südliche Inseln im Blick und wohin man auch sah, regnete es in Strömen. Die grellen und dicht aufeinander folgenden Blitze erleuchteten den gesamten Himmel, gefolgt vom ohrenbetäubenden Grollen des Donners. Teilweise kamen Blitz und Donner fast gleichzeitig an!! So richtig konnte ich mich nicht zwischen Besorgnis und Begeisterung entscheiden. Immerhin gab es kaum Wind und Wellengang. Unser zweites Boot mit Chefskipper Karl hatte vorsichtshalber den Anker gezogen und dümpelte nun irgendwo zwischen Praslin und Aride IMG_8801ahin und her. Wirklich besser war die Entscheidung allerdings nicht, denn sie fuhren genau unter der Gewitterzelle herum und wurden vermutlich sogar vom Blitz im Mast getroffen. Zumindest funktionierte seit dem der Tiefenmesser nicht mehr. :/ Langezeit konnten wir das Boot durch die Regenwolken hinweg auch nicht mal sehen. Gegen 6 Uhr stand schließlich die gesamte Crew an Deck in Latzhosen und Regenjacken, bereit für ein spontanes Ablegemanöver. 😀 Doch unser Anker hielt, das Gewitter verzog sich und auch wenn es noch auf einen kurzen Abstecher zurück kam, war der Spuk etwas später endlich vorüber. Ein Glück!

Als sich das Gewitter endgültig verzogen und der Sonne Platz gemacht hatte, bekamen wir direkt die schwüle Hitze zu spüren. Ich war ja noch immer skeptisch, ob wir den Ausflug nach Aride starten sollten, immerhin kostete der Besuch ganze 50€. Jetzt wussten wir auch, warum das Kreuzfahrtschiff seinen geplanten Besuch spontan abgesagt hatte. Doch ein Anruf später war klar, der Besuch steht, genau wie unser Transfer um 9:30 Uhr. Mit dem Powerboat wurden wir abgeholt, unsere Taschen und Schuhe in riesigen Drybags verstaut und mit dem perfekten Timing und der perfekten Welle sausten wir direkt auf den Strand. Alles andere wäre in einer Kenterung geendet. 😀 Das ging ja gleich spektakulär los! Bevor wir die Insel betreten durften, wurden alle unsere Schuhe abgebürstet, damit wir ja keine fremden Samen, Tierchen oder anderes einschleppen können.

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Die nur 1 km² kleine Insel untersteht seit 2004 der „Island Conservation Society“ und darf nur von Mo – Fr und auch nur nach Anmeldung betreten werden. Bereits 1973 wurde die Insel vom Schokoladenfabrikanten Christopher Cadbury gekauft und auch damals schon einer Naturschutzorganisation unterstellt. Etwa 1 Mio. !! Seevögel nutzen die Insel jährlich als Brut- und Raststätte. Darunter auch ein paar seltene Vögel wie der Bindenfregattvogel, der Weißschwanztropikvogel und ein paar andere Exoten. Ein Traum für Ornithologen. Auch die tropische und extrem große Pflanzenvielfalt kann sich sehen lassen. Auf dem fruchtbaren Boden gedeihen sämtliche exotische Obstsorten und Gewürzpflanzen. Gerade einmal 10 Personen leben auf der Insel, darunter 6 Permanente und 4 Volunteers.

Einer davon war James, ein junger Engländer, der uns in einer kleinen Tour über die Insel führte. Immer wieder liefen uns dicke Eidechsen oder Krebse über den Weg. Sowohl am Boden als auch in der Luft konnten wir die seltenen Vögel begutachten, wie sie ungestört ihrem Alltag folgten. Auf der Insel werden sie regelmäßig gezählt, beste Brut- und Lebensbedingungen geschaffen und Feinde ferngehalten. So sind bisher bereits 5 Vogelarten zurückgekehrt, die schon als ausgestorben galten. IMG_8857aUnd so kommt es auch, dass sie ihre Nester am Boden bauen, denn Fressfeinde brauchen sie nicht zu befürchten. Im Inselinneren standen wir unter einem riesigen Lianenbaum, der mich sofort an den Film „Avatar“ erinnerte. Was die Natur doch alles schaffen kann… Zum 135m hohen Hügel konnten wir leider nicht hinaufwandern, da die Wege durch den starken Regen zu rutschig waren. Der Ausblick soll unglaublich sein. Übrigens erzählte man uns, dass die Volunteers in ihren Wellblech gedeckten Häusern mehr Angst vor dem Unwetter der vergangenen Nacht hatten, als wir vermutlich auf unseren Booten. IMG_9005aNach einer Stunde waren wir mit unserem Rundgang schon fertig. Schade, ich wäre gerne länger dortgeblieben. Mit einem Bewohner der Insel, einem Australier, unterhielt ich mich noch über die Arbeit als Volunteer dort. Neben den Führungen kümmern sie sich natürlich noch um den Tierschutz, ihre Obstgärten und Aufräumarbeiten und der Rest des Tages bleibt einfach mal zum Surfen, Chillen und Genießen. Was für ein Leben! Leider zählen Echsen aber nicht zu meinen bevorzugten Haustieren und davon gibt es hier eine Menge… Zum Abschluss besuchten wir das kleine Häuschen, in dem sich der Shop und ein kleines Museum befanden und dann ging es mit dem Speedboat auch schon wieder zurück.

Übrigens wurde Aride bereits 1756 von Kapitän Nicolas Morphey entdeckt und nach dem heißen und trockenen Klima benannt. Und was tut man am besten gegen genau dieses Klima? Richtig! Schnorcheln gehen, an Deck dösen und viel frische Papaya oder Ananas essen. Gesagt getan 🙂 Um die Insel vollends zu genießen umrundeten wir sie bei unserer Abfahrt und setzten wieder nach Praslin über. Diesmal ankerten wir jedoch in der Bucht von Anse Lazio auf der Nordseite, einem der schönsten Strände der Insel! Unser Plan, mit dem Dinghi an Land zu Paddeln wurde aber vom Lifeguard an Land abgewehrt. So paddelten wir eben in der Bucht umher, legten bei der MLJET an und veranstalteten ein spontanes Sit-In. Bald waren fast alle Segler unserer Boote auf der MLJET versammelt. 😀 Bei Bier und Wein wurde mal wieder wild geplaudert und der Sonnenuntergang genossen. Leider hatte ich keine Kamera dabei. 😦

Zurück auf unserem Böötchen gab es wieder ein leckeres Abendessen und auch hier saßen wir noch eine ganze Weile zusammen, bis ich mal wieder an Deck eingeschlafen war. Wenn ich nicht so ein Schisser wäre, könnte ich fast über ein Leben auf einem Boot nachdenken…

Tag 13

Die Nacht war wieder sehr entspannend und ruhig. Am Abend hatte ich noch (nach fast 2 Wochen!!) die erste Nachricht an meine Familie geschrieben. Bisher blieb das Internet bewusst ausgeschaltet, aber irgendwann sollte man ja doch mal ein Lebenszeichen von sich geben. Meine Mama erzählte später, sie hatte schon sämtliche Charterfirmen rausgesucht und war kurz davor, sie durchzutelefonieren um herauszufinden, ob es mir gut ginge. 😀 ❤

Zum Sonnenaufgang schälte ich mich mal wieder aus meiner Koje um die Lage zu checken, doch der Ausblick war nicht sonderlich spektakulär, also zurück ins Bett. Vor dem Frühstück bekamen wir überraschend Besuch von Wolfi und Karl, den beiden anderen Skippern, mit einem Vorschlag zum Tagesablauf. Nach Silhouette sollte es gehen. Na dann mal los. Das Frühstück genossen wir aber noch in der fast menschenleeren Bucht. Auch eine Meeresschildkröte dümpelte genüsslich vorbei.

Wenig später schipperten wir schon wieder durch den Indischen Ozean mit Kurs auf North Island in nordwestlicher Richtung. IMG_9118aGute 40 sm Fahrt lagen vor uns – eine wunderbar lange Zeit, zum Lesen, Dösen, Fotografieren und Genießen. Der Wind hatte sich mal wieder verabschiedet und außer uns 3 Booten war weit und breit niemand zu sehen, der durch das spiegelglatte Wasser fuhr. Wenn man dann ganz entspannt auf dem Bug sitzt und aufs Wasser oder die Inseln guckt, realisiert man mal wieder, was für ein Glück man eigentlich hat, so etwas erleben zu dürfen! Noch ein Jahr vorher hätte ich nie mit dem Gedanken gespielt, auf die Seychellen zu fliegen, in dieses scheinbar unerreichbare Paradies. Und nun war ich mittendrin, auf einer kleinen Yacht im azurblauen Ozean…

Als wir North Island erreicht hatten, versuchte ich mit meinem Zoom Objektiv einen Blick auf den Strand werfen zu können. Die Insel gilt nämlich als beliebtes Ziel bei gut betuchten Promi Gästen und darf nur mit Genehmigung bzw. als Urlauber besucht werden. Aber abgesehen von den vielen Chalets und Bungalows des Inselresorts, gab es nicht viel zu sehen. Die gut 2 km² kleine Insel hat jedoch beachtliche „Berge“ von 214m Höhe und eine extrem vielfältige Natur zu bieten. Das Management der Insel versucht komplett autark zu sein, generiert Strom aus Solarkraft, sammelt und verarbeitet Regenwasser und kümmert sich stark um den Schutz der Natur. Die Gäste der Insel können jederzeit mit den Naturschützern reden oder sie bei ihrer Arbeit begleiten. Bei einem Übernachtungspreis von ca. 3000€/ Nacht, gibt man sich aber doch lieber mit den Informationen aus dem Reiseführer zufrieden. 😀

Bis nach Silhouette war es nun nicht mehr weit. Richtung Mahé konnten wir immer wieder Regenfronten durchziehen sehen, bei uns jedoch war davon nicht viel zu spüren. Mal wieder alles richtig gemacht! Bis zu unserem Ankerplatz fuhren wir an der Küste von Silhouette entlang. Ein unbeschreiblicher Anblick!!

Mit 20 km² ist die Granitinsel Silhouette die drittgrößte der inneren Seychellen Inseln. Von den gleich 3 Bergen über 500 m ist der Mount Dauban mit einer Höhe von 751 m auch der dritthöchste Berg des Landes. Auch hier übertrumpfen sich mal wieder die Tier- und Pflanzenvielfalt in ihrem Artenreichtum. IMG_9247aDer Name Silhouette stammt vom einem franz. Finanzminister (Etienne de Silhouette), der seine Wohnung bevorzugt mit Scherenschnitten schmückte und somit das Wort „Silhouette“ für den Schattenumriss prägte. Betrachtet man die Insel von oben, sieht sie tatsächlich wie der Umriss eines Kopfes aus. 🙂 Neben dem Tourismus verdienen die Menschen hier vor allem ihr Geld in der Landwirtschaft und der Kokosnussernte. Abgesehen vom Hafen auf der Ostseite ist Silhouette nur schwer zu erreichen. Durch die vielen Berge und das oft unruhige Gewässer ist es kaum möglich, die Insel an anderen Stellen zu betreten bzw. die Orte miteinander zu verbinden. Aber für einen Landgang hatten wir eh keine Zeit.

Viel beeindruckender war die Fahrt entlang der Küste. Die hohen Berge samt Wolken verdeckten die Sonne und warfen daher dunkle Schatten auf die tropische Landschaft und das Meer. Die weißen Segel der JULIENAS, eines unserer Boote, leuchteten spektakulär vor der Kulisse und waren ein traumhaftes Fotomotiv! Nach 7 Stunden Fahrt erreichten wir schließlich unseren ausgewählten Ankerplatz der sich als äußerst tricky erwies. Am Grund befanden sich nämlich fast nur dunkles Gestein und harte Korallen, was das Ankern nicht leicht machte. Als wir glaubten, endlich erfolgreich festgemacht zu sein, tauchte ich wieder der Kette hinterher und kam mit ernüchterndem Ergebnis zurück. Die Kette hatte sich an einem Stein verhangen und der Anker lag nur auf der Seite und hatte kaum Halt. Könnte klappen, weiß man aber nicht. Nach langem Grübeln und als es schon zu dämmern begann, entschied Käpt’n Andreas dann doch, noch einmal neu zu ankern. Also alles noch einmal, und diesmal klappte es bedeutend besser. Das Abtauchen musste ich diesmal sein lassen, da die Dämmerung Jagdzeit für die Fische bedeutet. Und man weiß ja nie, wem man da so begegnet…

Zur Belohnung gab es wieder einen spektakulären Sonnenuntergang mit leuchtenden Wolken und knalligen Farben. Die Sonnenuntergänge hier sind schon echt überwältigend! Nachdem nun alle Boote sicher verankert waren, kamen die beiden anderen Skipper wieder zu Besuch. Es gab Feierabendcocktails und wir besprachen den Plan für die kommenden Tage. Unterwegs hatte ich ergebnislos versucht, eine Inselrundfahrt für den letzten Tag zu organisieren, doch weit und breit bekamen wir einfach keinen Empfang. Naja, halb so dramatisch. Nach dem Essen saßen wir wieder an Deck und beobachteten das Wetterleuchten über Mahé in der Hoffnung, dass wir diesmal verschont blieben. So langsam breitete sich auch der Gedanke aus, dass unsere Reise bald ein Ende haben würde 😦 aber noch wollten wir davon nichts wissen!

2019-12-09-11 Grand Soeur-Aride-Praslin-North I.-Silhouette

Ein paar spannende Tage lagen zum Glück noch vor uns. Doch bis dahin gibt es erst mal viele Fotos und Videos der vergangenen Tage. Viel Spaß damit!

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Und nun die bewegten Bilder! 🙂

 

Kategorien: SEYCHELLEN 2019 | 2 Kommentare

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